Lenin versus Bannon

lechts und rinks kann man nicht velwechsern

Steve Bannon gilt als wichtigster Berater und politischer Chefstratege von Präsident Trump. Er ist Mitglied im Nationalen Sicherheitsrat der Vereinigten Staaten. Da verwundert es schon, dass er sich selber als glühenden Verehrer von Lenin bezeichnet. Er sei Leninist, behauptete er in einem Interview, weil dieser „den Staat zerstören wollte“. Gleiches habe er vor. Alle heute existierenden staatlichen Strukturen sollen zusammenbrechen. Das heutige politische Establishment, einschließlich der republikanischen Partei, sollen dabei vernichtet werden. Darauf arbeite er hin. Somit sei er alles andere als ein Populist oder gar ein „amerikanischer Nationalist“.

Bannon glaubt, dass die Geschichte der USA in Zyklen von siebzig bis hundert Jahren verläuft und diese stets in einem Krieg enden. Darauf folge dann wieder ein gesellschaftlich-kulturelles Hoch. Nach Ende des 2. Weltkrieges vor 70 Jahren stehe derzeit ein neuer, reinigender Krieg unmittelbar bevor. Da verwundert es nicht, dass er Die Kunst des Krieges zu seinen Lieblingsbüchern zählt.

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