Falsch oder richtig, gut oder böse?
Heute mal was zu der Frage….

….
heute mal was zu der Frage, was jeder Einzelne für den Frieden tun kann. 

Es ist sehr leicht, mit dem Finger auf andere zu zeigen, die Schuld von sich zu weisen und zu behaupten, die Regierung wäre an allem Leid und Elend schuld, doch das ist eine sehr bequeme Sichtweise, die die Verantwortung für die eigentlich notwendige, individuelle Veränderung, auf andere Menschen abschiebt.

Eine Bewegung ist immer ein Zusammenschluss von Menschen und nicht der Kopf ist entscheidend. Er gibt nur eine ungefähre Richtung vor. Der gesamte Körper dieses Konstruktes macht die Kraft dieser Bewegung aus. Ist eine Zelle dieses Körpers krank, so betrifft das auch immer die umliegenden Zellen und stört das Gesamtgleichgewicht des gesamten Körpers. 

Soll eine solche Bewegung erfolgreich sein, müssen die Menschen bereit sein, auch vor ihrer eigenen Haustür zu kehren, dem egoistischen Verhalten abzuschwören und ein liebevolles Miteinander auch praktisch vorzuleben. lch weiß, dass das schwer ist, weil es so viele egoistische Menschen in dieser Welt zu geben scheint, aber das darf nicht länger als Ausrede gelten. 
Wir befinden uns gerade in einem gigantischen Lemprozess und wollen wir diesen Prozess für alle Menschen positiv abschließen, muss sich jeder Mensch auch die Zeit nehmen, sich selbst zu reflektieren und zu hinterfragen, ob das eigene Verhallen dem Ideal einer menschlicheren und friedlichen Welt gerecht wird. 

„Handle so, dass die Maxima deinar Handlung ein allgemeines Gesetz werden tönne!“ – Immanuel Kant 

Viele Menschen fragen sich, wie es weiter gehen kann und das System stellt sich als alternativlos dar. Viele Menschen glauben das noch immer, aber was wir gerade erleben und durchführen, ist ein Experiment. Ein großes Experiment, das zeigen kann, wie Basisdemokratie funktionieren kann. Wir stimmen wichtige , die alle Teilnelimer unserer Mahnwachen betreffen, mit Umfragen, basisdemokratisch ab. Wir legen Argumente und Fakten vor, anstatt einfach nur alternativlose Entscheidungen zu treffen. Dieses Experiment ist eine große Gefahr für das bestehende System, denn es kann beweisen, dass ein Volk, das die gegebenen Mittel auch für das Gute nützt, aus eigener Kraft eine Demokratie gestalten kann. So friedlich wir auch sind, stellen wir damit eine große Gefahr für bestehende Strukturen dar, an denen viele Menschen heute noch aus Unwissenheit oder Verlustängsten festhalten. Wir versuchen euch eine Tür zu zeigen. Hindurch gehen müsst ihr am Ende jedoch immer noch selbst.

Wir können den Weg in eine freie, bürgerbestimmte Demokratie gemeinsam gehen, wenn sich jeder einzelne Bürger bewusst wird, dass diese Idee die Verantwortung in sich birgt, über das eigene Leben nachzudenken und die oftmals festgefahrenen Muster zu durchbrechen. Demokratie fängt im Kleinen an – in den kleinsten Strukturen der Gesellschaft – in der Einzelperson, in der Partnerschaft, in der Familie und in der Nachbarschaft, im Freundeskreis und in der Heimatstadt. Funktionieren diese sozialen Verbindungen nicht mehr, kann auch eine Demokratie im Großen nicht erfolgreich sein. Also legt mal eure Smartphones beiseite und klingelt mal bei euren Nachbarn! Lernt sie kennen, macht gemeinsame Abende und seht, wie ihr eich alle gegenseitig unter die Arme greifen könnt! Dann werdet ihr schnell sehen, dass ihr gar nicht so viel Hilfe von Außen braucht, um ein glückliches Leben zu führen. Wir müssen alle wieder näher zusammen rücken und die Fehler der Vergangenheit, die uns alle von einander getrennt haben, rückgängig machen. Das ist nicht schwer. Man muss nur bereit sein zuzugeben, dass man Fehler gemacht hat. Dann ist der Weg zu einer Lösung auch nicht mehr weit. 
Ist es nicht viel schöner zu wissen, dass man sich auf den Mann oder die Frau von nebenan verlassen kann, wenn man mal Probleme hat? Ihr werdet auf den Mahnwachen viele neue Leute kennen lernen können. 
Menschen, die scheinbar anders sind als ihr, aber doch teilen alle, die zu den Mahnwachen kommen dasselbe Grundideal – Frieden und hoffentlich auch Nächstenliebe. Ich fände es wunderschön, wenn wir alle diesen verbindenden Gedanken nutzen könnten, um wieder näher zusammen zu rücken und die zerschlagenen Strukturen in unserem Land wieder aufbauen könnten. Dies wäre eine notwendige Heilung für eine ganze Nation und vielleicht eines Tages für die ganze Welt. 
Ob wir Frieden erreichen, die Bürgerbeteiligung stärken, die Medien endlich für die Vermittlung nützlichen Wissens einsetzen können oder es endlich schaffen, Brücken zwischen unterschiedlichen Menschen und Kulturen zu schlagen, liegt in der Hand jedes einzelnen Menschen. Kein Anführer, kein Leithammel kann euch diese Arbeit abnehmen, denn nur gemeinsam können wir uns weiter entwickeln und Lösungen für eine neue, eine bessere Welt finden. 
Liebe Grüße

Über Mich

"Mich" ist ein Pseudonym. Alle mit diesem Pseudonym gekennzeichneten Beiträge GEBEN NICHT DIE MEINUNG DER ANSTIFTER und oft sogar noch nicht einmal meine eigene Meinung WIDER.