Schulz revisited

Letztlich ist die Sache doch ziemlich unwichtig. Warum nur die Medien aber trotzdem mehr über die Reaktion ausländischer Parlamentarier berichten, statt die unzureichenden Kenntnisse eines Parlamentspräsidenten (ausgerechnet mit deutschen Wurzeln) zu bemängeln, bleibt eine offene Frage. Von Eklat ist dort die Rede, wo das Wort Dummheit angebrachter wäre. Vor allem dann, wenn „hohe“ politische Repräsentanten in geistiger Tieffliegermanier Viertelwahrheiten wiederkäuen, die sie irgendwo aufgeschnappt haben. 

Israel befolgt uneingeschränkt die Bedingungen für Wasserverbrauch und –versorgung, die während des Friedensprozesses “Oslo II” ausgehandelt und in dem israelisch-palästinensischen Interimsabkommen festgeschrieben wurden. Tatsächlich versorgt Israel die Palästinenser mit 30 Prozent mehr Wasser als vorgesehen, so dass die Wassermenge, die den Palästinensern zur Verfügung steht, die im Abkommen festgelegte Menge übersteigt.

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Über Mich

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2 Gedanken zu „Schulz revisited

  1. In dem Artikel zum Besuch von Herrn Schulz in Israel und den Ereignissen in der Knesset werden Angaben einer „Audiatur – Stiftung“ in der Schweiz (!) angeführt, die nicht überprüfbar sind. Auch
    bleibt unklar, wer hinter dieser „Stiftung“ wirklich steckt. Herr Schulz hat in seiner Rede in der Knesset
    den Inhalt eines Gesprächs wiedergegeben und die Frage gestellt, ob dies zutreffe. Das muss erlaubt
    sein, ohne dass man beleidigt aufheult! Letztlich haben die „Beleidigten“ mit ihrer Reaktion gezeigt, was
    viele Beobachter der Situation im Nahen Osten schon lange wissen: Der konservative Teil der politischen Eliten in Israel sind letzlich friedensunfähig, da Kompromisse für diese Kräfte etwas „unanständiges“ darstellt. Darin gleichen sie exakt ihren Kontrahenten auf palestinensischer
    Seite. Da haben sich zwei gesucht und gefunden! Die Dummen sind die Menschen auf beiden Seiten.

    1. „..auch bleibt unklar, wer hinter dieser Stiftung wirklich steckt..“ Hat man den Juden erstmal grundsätzlich als schlecht, arglistig und gemein identifiziert, ist es einfach, jedes sachliche Argument zu ignorieren. Jetzt, wo Sie (auf Ihre Weise) „herausgefunden“ haben, dass es wohl jüdische Daten sind, ist ja alles wieder in Ordnung.

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