Saatgut
Drei Konzerne bestimmen den Markt für Lebensmittel

Der Trend zu Uniformität und Abhängigkeit der Konsumenten ist kaum zu stoppen.

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Ein Gedanke zu „Saatgut: Drei Konzerne bestimmen den Markt für Lebensmittel

  1. Monsanto und Goldman&Sachs. Schon unter Bush Senior wurde von Seiten der Großindustrie in der US-Regierung erörtert, wie man die Vormachtstellung der USA weltweit ausbauen und sichern könnte. Man hat drei Bereiche identifiziert, in denen man Dominanz anstrebt: Lebensmittel, Wasser und Finanzströme.

    Und es ist keine Verschwörungstheorie, sondern beobachtbar gelebte Praxis, wie diese Dominanz nicht, wie früher durch weithinsichtbare aggressive Ereignisse oder Macht-Demonstrationen erreicht wird, sondern mittels eines subtilen Durchdringens und Beeinflussens von Denkweisen, Verfahren und darauf basierenden Entscheidungen. Vorwiegend, aber nicht nur durch das Lobby-Unwesen. Dies gelingt, in dem bei Politikern, aber auch „im Volk“ der nahezu religiöse Glaube an DIE Wissenschaft angesprochen wird, der einer voraufgeklärten, ungeprüften Möchtegern-Plausibilität gleicht. Die Welt wird für zu komplex erklärt, bis man es selber glaubt, obwohl es seit Jahrtausenden derselbe Planet ist. Das Wissbare überflutet und ertränkt den Sinn für das Wahre und Wesentliche.
    Man pflegt die Neigung, sich zufrieden zu geben mit Zahlenketten und abstrakten Herleitungen, womit inzwischen in fast alle Lebensbereichen das Unwahre und unlogische als logisch und wahr dargestellt werden kann. Begriffsklärungen und Grundannahmen werden stillschweigend vorausgesetzt und übernommen.

    Das ist vor allem was unser Verständnis von Wirtschaft angeht längst fatal und zerstörerisch. Wirtschaftswissenschaft ist eine moralische Disziplin, die mit Menschenwürde und Kultur zu tun hat. Das gerät vor lauter pseudo-beweisender Mathematik ins Vergessen. Wobei selbstredend die Zahlen unschuldig sind, nicht aber die Frage, was und wie erhoben wurde.

    Der Satz „Wissenschaftler haben herausgefunden“wird durch die Medienflut schamlos zur Umsetzung von eigennützigen Absichten propagandistisch ausgenutzt – und löst bereits ein innerliches Empfinden von „na also, siehste wohl“ aus, ein sich im eigenen Denken zweifellos zur Ruhe setzen. Gesellschaftlich, also aus den Gruppen-Institutionen wird das nicht zu lösen sein. Es sind individuelle, freie Haltungen notwendig, die in einer selbst prüfenden und erkennenden Weise Zusammenhänge bewußt machen – und erst auf eine solche Selbsterkenntnis hin, aus der Menschlichkeit heraus wachsen sollte, Vertrauen und Glauben schenken.

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