Protest gegen Rechtsextremismus in Dresden – Operation Willkür

In Dresden gehen zwei junge Frauen gegen Rechtsextremismus auf die Straße. Die eine wird danach vom Bundespräsidenten geehrt, die andere rechtskräftig verurteilt. Eine Geschichte über den Ruf nach mehr Zivilcourage – und das Risiko, dafür bestraft zu werden.

via Protest gegen Rechtsextremismus in Dresden – Operation Willkür – Süddeutsche.de.

Ein Gedanke zu „Protest gegen Rechtsextremismus in Dresden – Operation Willkür

  1. Hallo Brigitte Fuhrmann,
    am heutigen „One Billion day“ – dem V-day – http://www.onebillionrising.de
    möchte ich Ihnen meine Hochachtung und ein anstiftendes Dankeschön aussprechen. Sie haben sich mit so vielen anderen aufrichtigen DemokratInnen so konsequent und beharrlich gegen den Auftritt der Rechten in Ihrer Stadt eingesetzt. Es ist nicht selbstverständlich, dass sich Menschen gegen diesen dunklen, braunen Mief in den Köpfen von vor allem Männern hinstellen, dem Widerstand und Andersdenken ein Gesicht geben, um so die Demokratie zu stärken.
    Es ist leider auch noch immer so, dass 80 Jahre nach Beginn eines der wohl abscheulichsten politischen Systeme der deutschen Geschichte so manche politische „Justiziale“ auf dem rechten Auge blind sind – nein sogar politisch sehr zweifelhafte Signale – vor allem an junge Menschen – senden. Wir haben da in Stuttgart auch unsere Erfahrungen eben mit dem inzwischen bundesweit bekannten Staatsanwalt Häußler, der u.a. in Italien rechtskräftig verurteilte SS-Mörder in Deutschland nicht vor Gericht bringt. Die Stuttgarter ANSTIFTER s. http://www.die-anstifter.de haben in mehreren tollen Aktionen dagegen protestiert und den Überlebenden und BewohnerInnen der ital.Gemeinde Sant‘ Anna di Stazzema ebenfalls ein Gesicht gegeben.
    Doch zurück zu Ihnen und Ihren MitstreiterInnen:
    Ich möchte Ihnen das im Anhang abgebildete Plakat „HinsTehen“ (ein Plakat aus dem Internationalen Plakatwettbewerb der Anstifter) zu kommen lassen – als Aufmunterung, als Dankeschön, als Zeichen der Solidarität und der Hochachtung und als Aufforderung vom Hinsehen auch zum Hinstehen zu kommen.
    Ich werde Ihr Engagemnet und Ihren „Fall“ in einem meiner nächsten Seminarveranstaltung bei angehenden JunglehrerInnen hier in Ludwigsburg zum Thema machen und als Bsp. vorbildlichen Engagements würdigen.
    Ich hoffe, dass das Urteil das bewirkt, was Sie schon im Artikel der SZ angedeutet haben: „es stärkt sogar das politische Interesse…“

    Mit dem Spruch von Erich Kästner
    „es gibt nichts gutes
    außer man – in Ihrem Fall FRAU –
    tut es“
    grüße ich Sie solidarisch

    Wolfgang Manuel Simon
    Anstifter

    Übermitteln Sie auch Grüße an Ihre Professorin Dr.Besand, die ja Ludwigsburg kennt.

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