10. Strategiekonferenz der Kooperation für den Frieden
Deutschland im Krieg – Strategien für eine nachhaltige Friedenspolitik

22.-23. Februar 2013, Rupert-Mayer-Haus, Hospitalstr. 26, 70174 Stuttgart

Am 22.-23. Februar findet die 10. Strategiekonferenz der Kooperation für den Frieden in Stuttgart/ Rupert-Mayer-Haus statt.

Als ReferentInnen werden u.a. Prof. Dr. Hanne-Margret Birckenbach, Prof. Dr. Andreas Buro, Annette Groth (MdB), Dr. Christine Schweitzer und Andreas Zumach teilnehmen.

Die Konferenz soll Ist-Zustände des kriegerischen Deutschlands aufzeigen sowie Alternativen diskutieren, die es in Außen- , Sicherheits- und Wirtschaftspolitik gibt, um Frieden zu schaffen und zu erhalten. Denn Deutschland ist weltweit im Krieg.

Nicht nur, wo deutsche SoldatInnen eingesetzt sind, wie in Afghanistan.

Dort führt das Scheitern des Krieges nicht zum zwingend notwendigen Abzug der Bundeswehr, sondern zu neuen Tötungsstrategien wie dem Drohnenkrieg.

Deutschland beteiligt sich auch dort am Krieg, wohin es Waffen liefert und wo es durch neoliberale Wirtschaftspolitik zur Verarmung beiträgt und Konflikte anheizt.

Deutschland ist Mitglied in der NATO, Angriffskriege und Atomwaffeneinsatz sind Bestandteil der NATO-Strategie.

Diese Militarisierung wird auch im Inland vorbereitet: Der Einfluss von Militär und Rüstungsindustrie in Schulen, Hochschulen, bei der Vermittlung von Arbeitsstellen wächst. Die Ausrichtung der Bundeswehr auf Auslandseinsätze für deutsche Interessen soll nicht als Skandal, sondern als normal und notwendig betrachtet werden.

Auf dieser 10. Strategiekonferenz wollen wir eine friedliche Politik diskutieren, die zivile Friedenskräfte einsetzt, emanzipatorische gewaltfreie Bewegungen unterstützt und gerechte Wirtschaftsbeziehungen der Ausbeutung entgegensetzt.

Im Wahljahr 2013 erinnern wir daran, dass Deutschland „in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt“ dienen soll, wie es in der Präambel unseres Grundgesetzes heißt.

Besonders wollen wir der Frage nachgehen, was heute Aufgaben und Strategien der Friedensbewegung sind.

Zu dieser Konferenz sind alle herzlich eingeladen, die an Friedensfragen interessiert sind.

Wir bitten um Berichterstattung.

Alle weiteren Infos unter www.koop-frieden.de Pressekontakt und Rückfragen: Philipp Ingenleuf (Ko-Sprecher der Kooperation für den Frieden) Email: p.ingenleuf@koop-frieden.de Tel.: 0228 / 692904
———————————Netzwerk Friedenskooperative Römerstr. 88, D- 53111 Bonn Tel. 0228/692904, Fax: 0228/692906 friekoop@friedenskooperative.de www.friedenskooperative.de

Spendenkonto: Förderverein Frieden e.V.

Kto-Nr. 4041860400 bei GLS Bank (BLZ 43060967)