Lösungen statt Probleme
Regionale Strom-Direktvermarktung in Mittelfranken

Veranstaltungstyp Vortrag
Organisation/Veranstalter Verein zur Förderung kommunaler Stadtwerke e.V.
Website www.kommunale-stadtwerke.de
Datum 24.10.2012
Uhrzeit 19.00 Uhr
Ort Rathaus Stuttgart, Kleiner Sitzungssaal
Terminbeschreibung LÖSUNGEN FINDEN STATT PROBLEME WÄLZEN:
REGIONALE STROM-DIREKTVERMARKTUNG –
EIN KONZEPT FÜR MITTELFRANKEN

Entscheidend ist, dass sich diese rechnet. Anders wird eine schnelle Realisierung
regionaler Direktversorgung mit erneuerbarem Strom unmöglich. Die Intelligenz
und Kreativität des Konzepts muss sich also an dieser Stelle und konkret
beweisen. Gleichwohl müssen sich Stadtwerke zukünftig noch viel stärker als
Partner der Energiewende von unten begreifen und präsentieren. Das heißt auch,
dass sie neben einem günstigen Produkt klar und verständlich kommunizieren:
 Die Bürger erhalten ihre elektrische Energie aus Anlagen, die in ihrer Umgebung
be- und entstehen. Klar ist dann, dass hierfür Technik benötigt wird und ein
lokaler Zusammenhang zwischen Stromverbrauch und Anlagenanzahl besteht.
 Die Anzahl technischer Anlagen rückt also in unmittelbaren Zusammenhang mit
dem Strombedarf in räumlicher Nähe. Je besser Einsparpotenziale und
Effizienztechniken genutzt werden, desto weniger Anlagen entstehen vor Ort.
 Das Prinzip lautet von nun an: Soviel Strom erzeugen wie nötig; nicht mehr das
Geschäftsmodell großer Konzerne: Soviel Strom verkaufen wie möglich.
 Damit lassen sich die Strompreise stabilisieren. Und sie werden nachvollziehbar.
Denn Investitionen in innovative Stromtechnik vor Ort sind plausibel,
Stromautobahnen sind es nicht.
 Möglichst viele Bürger können und sollen sich finanziell an der Stromproduktion
beteiligen, können mit entscheiden – auch, ob und wie viel Strom über den
regionalen Bedarf hinaus angeboten werden soll.

Referenten
Dr. René Mono, Geschäftsführer und Ralf Dunker, Referent Kommunen & Verbände,
100 prozent erneuerbar stiftung, Berlin