Kuhn? Die Folgen wären verheerend!

Newsletter der AnStifter am 17.10.2012 / iSdP: Peter Grohmann * DenkMacherei, Werastraße 10 * 70182 Stuttgart

Wenn es dunkelt wird in Stuttgart, wenn Neckarwestheim dicht gemacht wird um 18:30 h, dann hat Fritz Kuhn des Rennen gemacht. Ja, lieber Pfarrer Brauchle, die Folgen wären verheerend! Vielweiberei. Der Nesenbach oberirdisch, mit vollautomatischer Asylantenflutung. Nirgends mehr Kaffee Hag, nur noch Grüntee. Morgengebete im Rosensteinpark mit Kretschmann für alle Schulkinder. Sofortige Freilassung der politischen Gefangenen und der Kamele aus der Wilhelma. Verbot der CDU. Graues Klopapier. Kein Zug nach nirgendwo. Zur Hölle mit dem Tunnel. „Meine Wähler“, erklärte der Nichtkandidat Peter Grohmann, „sind vollreif genug, um selbst zu entscheiden, wen sie nicht wählen!“

„Wo die Nächte zum Tage werden“: Freitag im Hegelhaus. Sonntag im Theaterhaus:
Zwei Künstler aus Dresden sind am Wochenende zum ersten Mal in Stuttgart: Die Autorin und Sängerin Ulrike Quast und der Saxophonist Hartmut Dorschner. Ulrike Quast liest aus ihren Veröffentlichungen Märchen, skurrile Fabeln und wundersame Parabeln, der Komponist und Saxophonist Hartmut Dorschner illustriert die Lesung mit virtuosem Spiel – so, daß Wort und Musik schließlich ineinander übergehen, zu einer Einheit werden. Am Freitag, 19. Oktober (19:30 h) ist das Programm im Hegelhaus (Eberhardstraße 53), Sonntag, den 21. Oktober (11:30 h) als Matinee im Theaterhaus. Ein Angebot der AnStifter – es ist uns ein Vergnügen! Bitte drucken Sie den Anhang aus und geben Sie die Info weiter.
*Ulrike Quast: freiberufliche Dozentin, Autorin zahlreicher Artikel und mehrerer Buchveröffentlichungen, Folk-Musikerin und Songwriterin, studierte Russisch und Englisch, promovierte in Pädagogischer Psychologie.
* Hartmut Dorschner: freiberuflicher Komponist zeitgenössischer Musik, Jazz-Musiker, Saxophonist und Dozent, zahlreiche Kompositionsaufträge, mehrere Stipendien, so der Akademie der Künste Berlin

Grohmann wird 100. Drohung? Zumutung? Frommer Wunsch? Sa, 27. Okt, 19:30 h Theaterhaus. Ein Benefizabend mit der Brenzband und dem Theaterhaus-Ensemble. „Ohne Noten spielen die 17 Ludwigsburger Musikanten auf Akkordeon, Ziehharmonika, Schlagwerk, Dudelsäcken, Kazoo, Mandoline, Keyboard, Bass und Fiddle.“ Die Künstlern der UNESCO für den Frieden spielen ehrenamtlich, die Gage dieses Abends geht an das Projekt 10. Mai, mit der 2013 an die Bücherverbrennungen erinnert wird. Zu allem Überfluß spricht Peter Grohmann am 27.10. ein literarisch-politisches Schlußwort mit Zwischentönen. Jetzt Tickets: Theaterhaus, 0711 40 207 -20, -21, -22.

AnStifter organisieren Solidaritätsfahrt nach Sant’Anna di Stazzema
„Wir sind empört und schämen uns über den Umgang der Justiz mit den Kriegsverbrechen in Sant’Anna di Stazzema“, erklärten das Bürgerprojekt Die AnStifter und die Initiative 10.Mai. 1944 ermordete die SS vor allem Frauen und Kinder des Ortes. Die Stuttgarter Staatsanwaltschaft – zuständig Bernhard Häussler – hat das Verfahren eingestellt, überlebende Täter können nicht mehr belangt werden. Sie bleiben auf freiem Fuß. „Wir wollen daher – unabhängig von allen juristischen Winkelzügen – schon in einigen Wochen mit einer größeren Gruppe von Bürgerinnen und Bürgern nach Sant’Anna di Stazzema reisen und so unserem Protest öffentlich Ausdruck geben. Wir werden die Grüße der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt, unseres Landes zu den Menschen in Italien tragen und unsere Solidarität durch eine Spende für soziale und kulturelle Zwecke zum Ausdruck bringen.“ (Spenden für das Dorf nehmen die AnStifter entgegen – Konto 801 296 4700, BLZ 430 609 67, Kennwort „Stazzema“). Die Fahrt soll Ende November / Anfang Dezember stattfinden, eine Info-Veranstaltung am 25.November. Weitere Informationen zu der Initiative unter www.die-AnStifter.de, eMail peter-grohmann@die-anstifter.de

Hochschulen – Zukunftswerkstätten oder Kriegs“dienstleister“? Streitschrift 1, ISBN 978-3-944137-01-8, 4,50 Euro. Mit einem Vorwort von Heribert Prantl.

FriedensGala 22. November: Jetzt Eintrittskarten im Theaterhaus. Die meisten Termine – auch Ihre – auf www.die-anstifter.de

Ein Gedanke zu „Kuhn? Die Folgen wären verheerend!

  1. „Kuhn? Die Folgen wären verheerend!“ – Meine Satire (im eigenen Namen, nicht im Namen Gottes oder der AnStifter!) geriet so manchen in den falschen Hals, wie zahlreiche Proteste zeigen. Ich erkläre hiermit an Eides statt: Ich wähle Fritz Kuhn.
    Ich kenne allerdings Leute, die Fritz Kuhn nicht wählen, ich kenne sogar Turner-Wähler und Nichtwählerinnen. Ich kenne zusätzlich viele Menschen, die nicht wahlberechtigt sind. Doch wie schön, daß wir den Humor nicht verlieren in diesen ernsten Tagen. Peter Grohmann

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