„Die Welt neu denken“ Kritisches Forum zum Erdgipfel

Veranstaltungstyp Podiumsdiskussion
Organisation/Veranstalter Stuttgart Open Fair u.a.
Website http://www.sofa2012.de/sonderveranstaltung-zu-rio-20
Datum 22.06.2012
Uhrzeit 19:00
Ort Forum 3
Terminbeschreibung Themenabend im Rahmen von Stuttgart Open Fair 2013
Freitag, 22. Juni, 19.00 Uhr, Forum 3
„Die Welt neu denken“

Kritisches Forum zum Erdgipfel

mit Alexis Passadakis/Attac-Deuschland, NN/NN
Live-Schaltung nach Rio de Janeiro mit Thomas Hirsch/Brot für die Welt, Tischgespräche

in Kooperation mit DEAB, KATE, POEMA, KUS

Der “People’s Summit für Soziale und Ökologische Gerechtigkeit” findet vom 15. bis 23. Juni 2012 parallel zur UN-Konferenz über Nachhaltige Entwicklung („Rio+20“) in Rio de Janeiro statt. Vor 20 Jahren wurden auf dem ersten „Erdgipfel“unter dem Schlagwort „Nachhaltigkeit“ wegweisende Ansätze zur Lösung brennender globaler Umwelt- und Entwicklungsfragen angestoßen. Lokale Agenda, Klimakonferenzen, Artenschutzabkommen u.v.a. waren hoffnungsvolle Anzeichen eines neuen Umgangs miteinander und mit der Erde. Heute ist die globale Situation mit 1 Milliarde hungernder Menschen, ungebremstem Klimawandel u.v.a. bedrohlicher denn je. Bei der offiziellen Folgekonferenz „Rio+20“ deutet vieles darauf hin, dass mit den Schwerpunkten „Grüne Wirtschaft“ und „Global Governance“ wenig ambitionierte Ziele verfolgt werden. Die Initiatoren des People´s Summit bezweifeln, dass damit der, durch kapitalistische Produktions- und Konsummuster ausgelösten Krise des Planeten begegnet werden kann. Als Meilenstein von 20 Jahren sozialer, umweltpolitischer und globalisierungskritischer Kämpfe wird der People’s Summit anhand von weiterentwickelten, nachhaltigeren Modellen und Forderungen ausgerichtet und eigene gelebte Alternativen präsentieren.

In der Veranstaltung wollen wir:

das aktuell diskutierte Konzept einer „Grünen Wirtschaft“ vorstellen,
diesem zivilgesellschaftlichen Ansätze für ein gemeinsame Leben miteinander und mit der Erde gegenüberstellen
und am Ende die Frage stellen, wo unser Aufbruch heute stattfindet.

Die Veranstaltung soll einerseits zeigen, wie wichtig der Anstoß von Rio 1992 war, aber auch wie sich soziale Bewegungen heute noch intensiver für eine solidarische, ökologische und soziale Welt einsetzen können.