Stuttgart reißt ab – Die Abrisssünden der Stadt seit den Nachkriegsjahren

Veranstaltungstyp Spaziergang
Organisation/Veranstalter Buch & Plakat
Website www.buch-plakat.de
Datum 26.05.2012
Uhrzeit 16:00 Uhr
Ort Treffpunkt: Ecke Esslinger und Kanalstraße (Haltestelle Charlottenplatz)
Terminbeschreibung Auch wenn jetzt jeder beim Stichwort “Abriss” an den Hauptbahnhof und seine Seitenflügel denkt, hat Stuttgart in dieser Hinsicht leider mehr zu bieten.
Immer wieder wurden in Stuttgart Gebäude und Ensembles abgerissen, die es verdient hätten, erhalten zu bleiben. In einzelnen Fällen, wie beim ehemaligen Kaufhaus Schocken, bereute man dies hinterher. Aber da war es zu spät!
Auch die Überreste der Hohen Carlsschule fielen nicht dem Krieg zum Opfer, wie oft angenommen wird, sondern der Spitzhacke der Nachkriegszeit. Gelegentlich können breite Proteste jedoch auch einen Abriss oder Komplett-Umbau verhindern wie z. B. beim “Hotel Silber”.
Die Führung erinnert an verschiedene verlorene Bauwerke und zeigt auch Beispiele eines erfolgreichen Widerstands gegen Abrisspläne.

Dauer: ca. 2 Stunden (zu Fuß)

Teilnehmerbeitrag: 9,00 EUR

Über Burkhard Heinz

Ich bin seit vielen Jahren geschäftsführender Gesellschafter des Medienbeobachtungsunternehmens mediatpress®. Die von mir verfassten Beiträge beschäftigen sich mit den Themen Medien, Kommunikation und Journalismus. Artikel, die auf dieser Website zu lesen sind und nicht von mir stammen, geben nicht immer auch meine Meinung wieder.

Ein Gedanke zu „Stuttgart reißt ab – Die Abrisssünden der Stadt seit den Nachkriegsjahren

  1. Ich erinnere mich noch gut an die Hausbesetzungen nahe des Städt. Pfandleihhauses im Gerberviertel. Die Häuser wurden auch gegen Proteste erhalten. Heute ist dieses Wohngebiet mitten in Stuttgart ganz bestimmt sehr gefragt, oder etwa nicht ? Und über Leerstand müssen sich die Investoren gewiss keine Sorgen machen.

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