AKTUELL
Festnahmen von Bewohnern und Friedensaktivisten – Sprengungen für den Bau einer Marinebasis (Südkorea) – mail-Proteste erbeten

Auf dem Bauplatz einer künftigen Marinebasis in Südkorea werden seit Gestern durch Sprengungen Fakten geschaffen. Viele Bewohner und koreanische wie internationale Friedensaktivisten wurden dabei festgenommen. Kajakfahren soll unter Strafe gestellt werden.

Seit Jahren wehren sich Bauern vor Ort und Friedensgruppen weltweit gegen den Bau einer Militärbasis auf der Insel Jeju, wo zukünftig 20 Kriegsschiffe und tausende von Soldaten aus USA und Südkorea stationiert werden sollen. Diese Basis vor der Haustüre Chinas könnte bereits jetzt für die zunehmende Aufrüstung dieses Landes mitverantwortlich sein. Der südkoreanische Präsident LEE, der bei den kommenden Wahlen im Dezember mit einem Sieg der Opposition rechnen muss, scheint den Bau noch innerhalb seiner Amtszeit durchsetzen zu wollen. Gegen den Willen des Inselgouverneurs wurde am 7. März begonnen, die Felsen an der Küste vor dem Dorf Gangjeong wegzusprengen. Seitdem werden protestierende Dorfbewohner und Rüstungsgegner festgenommen. Diskutiert wird, ob Kajakfahren unter Geldstrafe gestellt werden soll, da Gegner der Sprengungen den betroffenen Felsstrand Gureombi mit Kajaks erreichen können.

Nur internationale Proteste können eine massive Zerstörung dieses geplanten Naturschutzgebietes mit seinen Vorkommen an Weichkorallen – diese Vulkaninsel ist Weltnaturerbe der UNESCO – noch verhindern.
Senden Sie mails an den koreanischen Präsidenten Mr. LEE Myung-Bak: Email: foreign@president.go.kr or president@cwd.go.kr or president@president.go.kr
an den Verteidigungsminister KIM Kwan-Jin: E-mail: cyber@mnd.go.kr
und an die südkoreanische Botschaft in Berlin: cons-ge@mofat.go.kr

Weitere Infos hier:
HYPERLINK „http://space4peace.blogspot.com/“ http://space4peace.blogspot.com/
HYPERLINK „http://www.savejejuisland.org/SaveJejuIsland/Welcome.html“ http://www.savejejuisland.org/SaveJejuIsland/Welcome.html

Die Aktiven in Korea schlagen folgende Formulierung für Protestschreiben vor:

SAMPLE LETTER:

To your Excellency, the President of the Republic of Korea, and to other heads of state, departments and consulates:

People from all over the world are shocked and disturbed that the government of South Korea would consider building a navy base on Jeju Island. It is a moral crime to cover Jeju’s fertile farmlands with concrete, and to destroy its rare, soft-coral reef. The Gangjeong villagers depend on their farms to live, and the planet depends on healthy reefs to live. 

Jeju-do is sacred to all the people of the world, not only to the Korean people. Please do not allow Jeju Island to become militarized. If current tensions between China and the U.S. escalate in the South China Sea, if there is a naval base, the first target of attack by China will be Jeju Island. Please stop the militarization of Peace Island.

The South Korean government needs to listen to its people and not build a base to port US Navy Aegis missile destroyers and aircraft carriers. Please protect Peace Island and DO NOT BLAST THE GUREOMBI ROCKS! STOP CONSTRUCTION OF THE NAVY BASE!

Sincerely,

(your name here)

Gisela Köllner

Über Burkhard Heinz

Ich bin seit vielen Jahren geschäftsführender Gesellschafter des Medienbeobachtungsunternehmens mediatpress®. Die von mir verfassten Beiträge beschäftigen sich mit den Themen Medien, Kommunikation und Journalismus. Artikel, die auf dieser Website zu lesen sind und nicht von mir stammen, geben nicht immer auch meine Meinung wieder.

Ein Gedanke zu „AKTUELL: Festnahmen von Bewohnern und Friedensaktivisten – Sprengungen für den Bau einer Marinebasis (Südkorea) – mail-Proteste erbeten

  1. Die Zerstörung der friedlichen Jeju, eine Naturschönheit und ein ökologischer Naturpark, durch den Kriegshafenbau von der koreanischen Regierung muss verhindert werden durch den weltweit aktiven Proteste der Friedensliebenden. Deshalb gebe ich hier meine Stimme gegen den Bauvorhaben der Militärbasis auf der Insel Jeju.

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