verlegt – Krankenmorde an Stuttgartern

Veranstaltungstyp Lesung
Organisation/Veranstalter AnStifter und VVN Stuttgart
Website
Datum 19.Januar 2012
Uhrzeit 14 Uhr
Ort Clara-Zetkin-Haus, Stuttgart Sillenbuch
Terminbeschreibung
Verlegt
Krankenmorde 1940/41
Am Beispiel der Region Stuttgart
ISBN 978-3-927340-74-9

Clara-Zetkin-Haus
Waldheim Stuttgart-Sillenbuch
Gorch-Fock-Str. 26
Donnerstag, 19. Januar 2012, 14 Uhr
Eine Veranstaltung der VVN Stuttgart und den AnStiftern.

Elke Martin erzählt von der Arbeit an dem gerade erschienen Buch.
In jahrelanger Arbeit wurden die Namen von 674 Stuttgartern erforscht, die in Grafeneck oder Hadamar vergast wurden.
Geschätzt wird, dass 330 000 Menschen Opfer des Vernichtungsprogramms wurden, das die Nationalsozialisten „Euthanasie“ nannten. Elke Martin kennt die Zahlen. Sie ist seit 2002 ehrenamtliches Mitglied der Stuttgarter Anstifter und Stolperstein-Initiative. Ihr Hauptaugenmerk liegt auf der Erforschung der Schicksale von Sinti und Roma sowie behinderter Menschen. Doch Elke Martin sind die Fakten nicht genug. Sie hat sich mit vielen Autoren auf die Suche nach den Schicksalen dahinter gemacht. „Verlegt – Krankenmorde 1940-41 am Beispiel der Region Stuttgart“ fasst auf rund 170 Seiten die wichtigsten Erkenntnisse der Forschung zusammen.

Über Burkhard Heinz

Ich bin seit vielen Jahren geschäftsführender Gesellschafter des Medienbeobachtungsunternehmens mediatpress®. Die von mir verfassten Beiträge beschäftigen sich mit den Themen Medien, Kommunikation und Journalismus. Artikel, die auf dieser Website zu lesen sind und nicht von mir stammen, geben nicht immer auch meine Meinung wieder.