1000 MAL NEIN ZU SEXUELLER GEWALT IM KRIEG!

In Solidarität mit den ehemaligen Zwangsprostituierten in Ostasien und der längsten Demonstration der Welt

Heute, am Mittwoch, dem 14. Dezember 2011, werden zum eintausendsten Mal ehemalige Zwangsprostituierte in Seoul (Südkorea) vor der japanischen Botschaft ihre Mittwochsdemonstration abhalten. Unterstützt werden sie dabei allwöchentlich von vielen Menschen, die Ihre Solidarität zeigen möchten mit den unzähligen Frauen, die im Zweiten Weltkrieg von der japanischen Armee verschleppt und zur Prostitution an allen Kriegsfronten gezwungen wurden.

Seit der ersten Demonstration im Januar 1992 fordern sie:

  • die Anerkennung der Kriegsverbrechen durch Japan
  • das Aufdecken der genauen Geschehnisse damals
  • eine offizielle Entschuldigung durch die japanische Regierung
  • Entschädigungen für die Opfer
  • Bestrafung der Täter
  • Darstellung der Wahrheit in Schulbüchern
  • Die Errichtung einer Gedenkstätte und eines Museums

Ihre Hoffnung war stets, dass mit der Aufarbeitung und Bekanntmachung der Kriegsverbrechen in der Zukunft sexuelle Gewalt im Krieg geächtet werden wird. Damit Menschen in der Zukunft nie wieder ähnliche Leiden wie die ostasiatischen Frauen erleben müssen.

Heute werden in Berlin und vielen Städten weltweit Kundgebungen stattfinden, und am Ort der Mittwochsdemonstrationen gegenüber der japanischen Botschaft in Seoul (Südkorea) wird ein Mahnmal enthüllt werden.

Wenn Sie sich ebenfalls für die Anliegen der ehemaligen Zwangsprostituierten einsetzen möchten,
haben Sie folgende Möglichkeiten:
Hier können Sie die internationale Petition anlässlich der 1000sten Demo unterschreiben:
HYPERLINK „http://openpetition.de/petition/online/forderung-nach-rehabilitation-und-entschaedigung-der-ehemaligen-trostfrauen“ o „http://openpetition.de/petition/online/forderung-nach-rehabilitation-und-entschaedigung-der-ehemaligen-trostfrauen“ http://openpetition.de/petition/online/forderung-nach-rehabilitation-und-entschaedigung-der-ehemaligen-trostfrauen

Und hier können Sie Ihre Solidarität auf facebook ausdrücken:
HYPERLINK „https://www.facebook.com/pages/AG-Trostfrauen-Solidarity-with-Comfort-Women/317082058319187“ o „https://www.facebook.com/pages/AG-Trostfrauen-Solidarity-with-Comfort-Women/317082058319187“ https://www.facebook.com/pages/AG-Trostfrauen-Solidarity-with-Comfort-Women/317082058319187

Gisela Köllner

Über Burkhard Heinz

Ich bin seit vielen Jahren geschäftsführender Gesellschafter des Medienbeobachtungsunternehmens mediatpress®. Die von mir verfassten Beiträge beschäftigen sich mit den Themen Medien, Kommunikation und Journalismus. Artikel, die auf dieser Website zu lesen sind und nicht von mir stammen, geben nicht immer auch meine Meinung wieder.