SCHMÄHBRIEF Nr.12 14.November 2011

(nachrichtlich auch an DB/ die Fraktionen im Landtag und Gemeinderat…)
Jetzt nochmal der Sigi (also der, der vor vielen Jahren mit der Deutschen Bundesbahn von München nach Stuttgart gekommen ist…), also der Sigi nochmal, obwohl es EINUNDZWANZIG gibt oder den BÜRGERBRIEF vom Grohmann oder den „StadtPlan“, usw. Sehr gern schaut der Sigi in die STUTTGARTER ZEITUNG, weil da auch lustige Sachn drinstehn. Zum Beispiel des Interfiu mit dem Bernhard Maier, der wo der „Kampagnenmanager von „Pro Stuttgart 21“ is. (StZ vom 8.Nov.2011). Da fragen der Thomas Braun und der Jörg Nauke u.a.:„Die von Ihnen angegebenen Ausstiegskosten werden infrage gestellt. Bezweifelt wird etwa, ob 460 Millionen Euro nebst Zinsen verloren gehen, für die die Stadt die Grundstücke am Bahnhof an die Bahn verkauft hat. Warum ist die Rückgabe der Grundstücke nicht aufkommensneutral?“ Der Maier („Freie Wähler“) beschwurbelt erst einmal die Seriosität der Rechnung, haut dem Verkehrsminister Hermann unter die Gürtellinie, bis er endlich feststellt:“…Wenn Stuttgart 21 nicht kommt,, sind diese Grundstücke nicht mehr potenzielles Bauland, sondern wertlos. Dieser Wertverlust muss ausgeglichen werden – so einfach ist das.“

Der Sigi: Erstens ist die Fläche notwendig für das Gleisvorfeld von einem renovierten Kopfbahnhof, sehr wertvoll für einen Bahnbetrieb!. Zweitens: Sie, also die DB, müsst halt die 460 Mio. Euro nebst Zinsen an die Stadt zurückzahlen (mit den Zinsen seit 2001: 739 Millionen Euro). Drittens: Es gibt grad g’nug Bauland, wenn K 21 gebaut würd‘. Viertens: In dem Deal steckt keine Leistung der DB (Planung, Arbeit) drin, tut halt dem Grube seiner Bilanz weh, Usw. „So einfach ist das“, Herr Maier!

Im übrigen setzt der Kampagnenfürst Maier auf „Schnauze voll „– Schwaben, die sich wünschen täten, dass „dieses ganze Theater ein Ende hat“ und „endlich gebaut wird“.

Schmierentheater! “Nach StZinformationen hat bereits 2003 die CDU/FDP-Landesregierung, um finanzielle Vorsorge für Stuttgart 21 zu treffen, Entscheidungen getroffen, die sich negativ auf investitionswillige Kommunen auswirken“ (10.11.) Oder die Junge Union Göppingen, die mit einem „Oben-Ohne“-Girl wirbt. Da sabbert der Stammtisch! (11.11.)

Und der Ramsauer wieder, also der, der beim deutschen Autofahrer auf „Freiwilligkeit“ setzt, damit der seinen Turbo mäßigen möcht. Da lacht die Herrenrunde von Wissmann bis Zetsche! Und dann die abgelutschten Phrasen zu
S 21, die Magistrale Paris-Bratislava, also die Ost-West-Dings! (StZ vom 12.11.) Wie wär’s denn mit der Nord-Südverbindung, also der Rheintalbahn?! Immerhin, in die Geschichtsbücher hat’s der Ramsauer schon geschafft: „Verantwortliche Politik aber darf sich dem Verbandslobbyismus in Deutschland niemals preisgeben…“ (Geschichte und Geschehen, Berufliche Gymnasien für Klasse 12/13, Klettverlag 2000, S.14)

Die Stuttgarter Polizei hat ab dem 27.11. Urlaubssperre. Steht nicht in der StZ.

Also: JA ZUM ZUM AUSSTIEGSGESETZ! Damit die Polizei Urlaub machen darf! An scheana Gruß vom Sigi! (verantwortl. Eberhard Boeck, Cannstatt)

Über Burkhard Heinz

Ich bin seit vielen Jahren geschäftsführender Gesellschafter des Medienbeobachtungsunternehmens mediatpress®. Die von mir verfassten Beiträge beschäftigen sich mit den Themen Medien, Kommunikation und Journalismus. Artikel, die auf dieser Website zu lesen sind und nicht von mir stammen, geben nicht immer auch meine Meinung wieder.