Schalit-Deal zeigt das enorme moralische Gefälle zwischen Israel und seinen Feinden

Es war einer jener Momente, in dem Weltpolitik plötzlich auf das Allein-Menschliche zusammenschnurrt. Auf die Rührung eines Vaters, der zum ersten Mal seit fünf Jahren die Stimme seines Sohnes wieder am Telefon hört. Auf die Tränen einer Mutter, die ihr schon verloren geglaubtes Kind wieder in die Arme schließt. Und auf die Erleichterung eines jungen Mannes, der auf israelischem Boden von einem Hamas-Kommando gekidnapped und fünf Jahre lang in Isolation als Geisel gehalten wurde. „Ich bin sehr aufgewühlt. Ich habe schon lange keine Menschen mehr gesehen”, sagte Gilad Schalit im ersten Interview nach seiner Befreiung. Knappe Worte, die erahnen lassen, wie hart diese Jahre waren.

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Über Burkhard Heinz

Ich bin seit vielen Jahren geschäftsführender Gesellschafter des Medienbeobachtungsunternehmens mediatpress®. Die von mir verfassten Beiträge beschäftigen sich mit den Themen Medien, Kommunikation und Journalismus. Artikel, die auf dieser Website zu lesen sind und nicht von mir stammen, geben nicht immer auch meine Meinung wieder.