Somalia? Gegessen wird immer.

Internationale Fangflotten überfischen unkontrolliert die somalischen Meere, den Somaliern bleiben die Gräten
im Halse stecken. Und als Alternative (gern geschehen) Kapern auf Gräten. In den Meeren dort landet in erschreckendem Maße unser Gift- und Euer Atommüll – das ist die wirtschaftlichste und profitabelste Entsorgung für uns weißen Mann. Pech für die schwarzen Schwestern und Brüder, wenn unsere hochsubventionierten und industriell hergestellten Nahrungsmittel lokale Märkte und Strukturen zerstören. Getreide und Zucker werden zu Sprit gemacht: Bio verdoppelt den Gewinn. In Zeiten weltweiter Unsicherheit auf den Märkten istb das eine lukrative Anlageform. „… Sogenannte „Soft Commodities“ (Baumwolle, Kaffee, Kakao, Lebendrind, Magerschwein, Mais, Mastrind, Sojabohnen, Sojabohnenöl, Weizen, roter Weizen und Zucker) können wir ebenfalls – in Form von Termingeschäften – absichern. An optionalen Absicherungen wird noch gearbeitet“, schreibt die LBBW. Mehr? http://www.lbbw-international.com/international/1000015198-de.html . Somalia? Gegessen wird immer. Natürlich nie von allen, denn dann müßten wir ja nichts wegschmeißen, weiß Ihr Peter Grohmann

Über Burkhard Heinz

Ich bin seit vielen Jahren geschäftsführender Gesellschafter des Medienbeobachtungsunternehmens mediatpress®. Die von mir verfassten Beiträge beschäftigen sich mit den Themen Medien, Kommunikation und Journalismus. Artikel, die auf dieser Website zu lesen sind und nicht von mir stammen, geben nicht immer auch meine Meinung wieder.