Yes we camp
Bau-Stopp selber machen


Vom 20. bis zum 24. Mai 2011 schlagen wir unser Camp in Stuttgart auf. Wir werden Ideen entwickeln und kreative Aktionen planen, mit denen der Bau von Stuttgart 21 gestoppt werden kann. Wir wollen mit Aktionstrainings, Workshops, Musik und Kleinkunst den Widerstand gegen Stuttgart 21 stärken und bundesweit vernetzen

Über Burkhard Heinz

Ich bin seit vielen Jahren geschäftsführender Gesellschafter des Medienbeobachtungsunternehmens mediatpress®. Die von mir verfassten Beiträge beschäftigen sich mit den Themen Medien, Kommunikation und Journalismus. Artikel, die auf dieser Website zu lesen sind und nicht von mir stammen, geben nicht immer auch meine Meinung wieder.

Ein Gedanke zu „Yes we camp: Bau-Stopp selber machen

  1. Die Formulierungen „Widerstand“ und „Baustop selber machen“ suggerieren eine Willküroption, die zur politischen Falle werden kann. Entgegen unseren Nahzielen, endlich dem katastrophalen Projekt den Gar auszumachen, kann es bei Aktionen des Zivilen Ungehorsams nur darum gehen, den Staat und seine demokratischen Gremien dazu aufzufordern, das Recht auf zeitgemäße Weise anzuwenden bzw. die Demokratie in ihrem ursprünglichen Geist wirken zu lassen. Anders gesagt, S21 ist ein Produkt pervertierten Rechtsverständnisses und Mißbrauch demokratischer Verfahren, wie sie dem Geist der Verfassung widersprechen. Dazu lohnen sich Aktionen des Zivilen Ungehorsams dessen praktischer Teil der physische Widerstand sind. Für dessen Erfolg auf der Rechtsebene sind aber 2 Vorraussetzungen zu erfüllen:
    a) vor der Aktion ist die rechtliche Begründung zu liefern
    b) nach der Aktion bei möglicher polizeilicher Anzeige, ist die Begründung auch vor Gericht zu vertreten.
    Erst dadurch kann eine Korrektur am System erwartet werden.

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