Uri Shani
"Ich fürchte den Tod nicht, sondern das Schweigen!“

Mo, 2. Mai, 20 h, Uri Shani:“Ich fürchte den Tod nicht, sondern das Schweigen!“
AnStifter und Zukunftslabor haben Uri Shani eingeladen, Initiator und Projektleiter von “Nemashim – ein jüdisch-palästinensisches Theater-Dienstjahr“: Ein Jahr lang können israelische Jugendliche den Militärdienst hinausschieben, um ein so genanntes Dienstjahr zu absolvieren. Das jüdisch-arabische Theaterdienstjahr stiftet israelische Jugendliche arabischer wie jüdischer Herkunft an zu einem interkulturellen Dialog. In deutscher Sprache. Theater am Olgaeck, Hohenheimer Straße

Über Burkhard Heinz

Ich bin seit vielen Jahren geschäftsführender Gesellschafter des Medienbeobachtungsunternehmens mediatpress®. Die von mir verfassten Beiträge beschäftigen sich mit den Themen Medien, Kommunikation und Journalismus. Artikel, die auf dieser Website zu lesen sind und nicht von mir stammen, geben nicht immer auch meine Meinung wieder.

Ein Gedanke zu „Uri Shani: "Ich fürchte den Tod nicht, sondern das Schweigen!“

  1. Liebe Freunde!
    Juliano Mer-Chamiss wurde am 4. April, am selben Datum, an dem Martin Luther King ermordet wurde, hundert Meter neben seinem Theater, dem Theater der Freiheit, „Massrah al-huriya“, feig ermordet. An einem der Gedenkabende, an dem ich nach seiner Ermordung teilnahm, zitierte jemand Brecht:
    „Unglücklich das Land, das Helden nötig hat.“ (aus seinem „Galileo Galilei“)

    Und ich schreibe in meinem Buch:
    „Wenn wir es schaffen, deutlich zu machen, daß es keine klaren Grenzen gibt, so wird auch aus dem Vorwurf des Verrats ein Schuß ins Leere. Ich habe diesen Vorwurf immer in den Ohren, nicht nur im Zusammenhang mit NEMASHIM, aber hier ganz besonders, denn hier ist er ein dreifacher: (1) Wir begehen als Jüdinnen und Juden/Araberinnen und Araber Verrat, weil wir etwas mit der anderen Seite zusammen machen; (2) Wir begehen Verrat, weil wir die politischen Ziele für Showbusiness verkaufen, und (3) wir begehen Verrat, weil wir die hehre Ästhetik des Theaters für politische Ziele mißbrauchen.“

    Ich freue mich auf jeden und jede, die oder den ich in den nächsten vier Wochen sehen werde. Wer noch nicht angegeben hat, ob er/sie kommt, kann e simmer noch tun. Dann kann man auch andere dazu einladen.
    Bis bald!

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