Theater am Olgaeck
Schluch-Tsen, eine Performance nach dem gleichnamigen Theaterstück von Axel Clesle mit Steffen Dix Saxofon und Electronics, Thomas Wörle Drums, Axel Clesle Text

24.3.2011, 21,00 Uhr Schluch-tsen ist die Geschichte des Fernsehjournalisten Wols, der, emigrier……t, weil er in seinem Land nicht mehr leben wollte, in einem paradiesisch erscheinenden Land auf seine chinesische Geliebte Li wartet. Diese musste ihr Land verlassen, weil sie als Kritikerin der politischen Verhältnisse und ganz besonders des Drei-Schluchten-Staudammprojektes den politischen Führungskräften ein großer Dorn im Auge war. In der letzten Botschaft, die Wols von ihr erhielt, teilte sie ihm den Ort mit, an dem sie sich mit ihm treffen würde. Während Wols dort auf sie wartet, unterhält er sich mit einem Eingeborenen – Häuptling. Die Gespräche sind sehr einseitig, weil der Häuptling Wols rein sprachlich nicht verstehen kann. Themen der Unterhaltung sind seine Geliebte Li, sein Freund Fu und das Staudammprojekt und seine ökologischen und ökonomischen Folgen. Wols Alter Ego liefert die Fakten dazu. Wols ist aus mehreren Gründen unglücklich trotz der äußerlich paradiesischen Zustände. Er weiß nicht, ob und wann seine Geliebte erscheint. Aus der Presse weiß er, dass sein Freund Fu von angeheuerten Schlägertrupps geschlagen, querschnittsgelähmt in einem Krankenhaus in seiner Heimat liegt. Zu guter letzt und nicht unwesentlich, wundert sich Wols über die Dummheit der Menschen, die wider besseren Wissens Projekte wie das des Drei-Schluchten-Staudamms realisierenrerealisierenrealisieren.und nicht unwesentlich, wundert sich Wols über die Dummheit der Menschen, die wider besseren Wissens Projekte wie das des Drei-Schluchten-Staudamms realisieren.