"Och Schade"
Atomkonzerne wollen nicht mehr für Öko-Fonds zahlen

Als Gegenleistung für die Laufzeitverlängerung müssen die AKW-Betreiber 1,4 Mrd. Euro an den Bund zahlen.

FTD.de.

Anmerkung der Redaktion:  … die Nutzung der Atomenergie (kostet) die Bundesbürger mindestens rund 260 Mrd. Euro oder 6 Cent pro kWh Strom – zusätzlich zum Strompreis. Atomstrom rechnet sich allein für die Betreiber der Atomkraftwerke E.on, RWE, Vattenfall und EnBW, die mit abgeschriebenen AKW riesige Gewinne erwirtschaften. So haben diese vier Stromkonzerne zwischen 2002 und 2008 ihre Gewinne auf rund 100 Mrd. Euro gesteigert. Mit den bereits abgeschriebenen AKW erwirtschaften sie täglich rund eine Mio. Euro pro AKW. Daher setzen sie sich massiv für eine Laufzeitverlängerung der ältesten und damit unsichersten Atommeiler ein. Die Gesellschaft kommt die Atomenergienutzung teuer zu stehen. Die Steuerzahler haben den Bau der heute noch laufenden 17 AKW durch Subventionen bereits circa zehn mal aus eigener Tasche bezahlt. … Die bis heute andauernde massive Subventionierung der Atomkraft behindert zudem umweltfreundliche Innovationen wie z.B. den Ausbau der Erneuerbaren Energien (Forschung, Netzinfrastruktur, Marktverzerrung). vollständige Greenpeace-Studie als PDF

Über Burkhard Heinz

Ich bin geschäftsführender Gesellschafter des Medienbeobachtungsunternehmens mediatpress®. Die hier von mir erscheinenden Beiträge geben nicht die Meinung der Anstifter wieder und stehen lediglich in einem thematischen Verhältnis zu meinen unternehmerischen Aktivitäten. Es sind daher vor allem um Sachlichkeit bemühte Beiträge, die sich mit den Themen Medien und Kommunikation beschäftigen.