Japanische Störfälle in deutschen Atomkraftwerken

Aus Anlass der jüngsten seismologischen Ereignisse in Japan fühlt sich die Bundesregierung im Auftrag von EnBW dazu veranlasst darauf hinzuweisen, dass deutsche Atomkraftwerke sicher sind a) weil der letzte Tsunami schon einige 1000 Jahre zurückliegt, b) es kein japanisches Atomkraftwerk in Deutschland gibt c) Deutschland keine Insel im Pazifik ist. Eine Verlängerung der restlichen Restlaufzeiten wolle man nicht ausschließen. „no risk, no fun“ (bkh)

Anmerkung auf tagesschau.de: „Das Beben der Stärke 8,9 löste auch Störfälle in mindestens zwei japanischen Atomkraftwerken aus. Besonders schwer betroffen ist ein AKW in Fukushima: Dort gibt es Probleme mit dem Kühlwasser. Wie ARD-Korrespondent Philipp Abresch mitteilte, ist im Reaktor Fukushima I die Kühlung des Reaktorblocks defekt. Das Kühlwasser sei abgesunken – die Brennstäbe zum Teil sichtbar. Im Umfeld von drei Kilometern wurden Medienberichten zufolge Evakuierungen angeordnet. Rund 2000 Menschen seien derzeit betroffen.“

Über Burkhard Heinz

Ich bin geschäftsführender Gesellschafter des Medienbeobachtungsunternehmens mediatpress®. Die hier von mir erscheinenden Beiträge geben nicht die Meinung der Anstifter wieder und stehen lediglich in einem thematischen Verhältnis zu meinen unternehmerischen Aktivitäten. Es sind daher vor allem um Sachlichkeit bemühte Beiträge, die sich mit den Themen Medien und Kommunikation beschäftigen.