Bericht aus Libyen
"Niemand spricht von Demokratie"

Geo-Redakteurin Gabriele Riedle im Gespräch mit der Frankfurter Rundschau.

Ein Gedanke zu „Bericht aus Libyen: "Niemand spricht von Demokratie"

  1. Interessanter Artikel. Ich frage mich allerdings ob es wohl so stimmt mit der Ablehnung von universellen Werten und Demokratie seitens des libyschen Volkes?

    Die Frage trieb mich weiter. Bei der Frage und den Beobachtungen zum Thema „universelle Werte“ im Orient, wie groß ist der Einfluss von „unserem“ Orientbild geprägt? – und hier wurde ich fündig:

    Bauchtanz und Kopfgeburt – unser Orientbild
    Ex orient lux, aber es ist nicht das Licht der Vernunft, das da strahlt. „Der Araber“ ist anders, so viel steht fest – „der Moslem“ erst recht. Gottseindank gibt es Experten, die uns sagen, wie die so sind: von Karl May über Peter Scholl-Latour zu Thilo Sarrazin zieht sich die Reihe der Orienterklärer. Und die können sich reich aus dem Fundus an Bildern, Sterotypen und andere Wahrheiten über das Morgenland bedienen. Ein Morgenland mit gütigen Kalifen, malerischen Untertanen und bärtigen Fundamentalisten. Der reale Ägypter mag dem kaum noch ähneln, aber wir wissen doch, wie tief drinnen es ausieht….
    Quelle: HR, ARD Mediathek vom 17.02.11 / 51:16 min

    Stichworte: Geosteroypen, Orient in der Literatur, Musik, Geschichte, Gegenwart, Blick Osten auf den Westen, Blick Westen auf den Osten

    „Unsere Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann“ Francis Picabia

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