Karolina Kos
“das vertraute macht das fremde” (Preisträgerin des Internationalen Plakatwettbewerbs der Anstifter 2010) (Burkhard)

(Mitschrieb: Heute ist der 21.November 2010. Ich spreche mit Karolina Kos. Das vertraute macht das fremde. Begibt man sich dort hinein, dann entdeckt man viel Eigenes. Im Alltag erfährt man häufig Grenzen. Das sind tägliche Heruasforderungen. Der Anspruch an Toleranz ist wichtig, aber nicht einfach zu leben. Carolina, Du bist aus Sindelfingen, wie kam das Plakat zu Dir. Ich hatte den Text bereits als Objekt umgesetzt. Du bist also künstlerisch tätig. Ich bin Lebenskünstlerin und eigentlich Wortkünstlerin, wo ich Worte in neue Zusammenhänge bringe.Ich schreibe auch für das Papier. Das Bild ist stark wortorientiert. Die Darstellung dieses Plakats, hat das lange gedauert. Wie war die Zugehensweise. Normalerweise arbeite ich final nicht für Papier. Ich arbeite gerne schlicht. Das geschriebene Wort sollte klar sein. Ich habe das Wort macht größer geschrieben und in rot. Der Text erscheint durchgängig in Kleinschrift, um dem Wort Macht seine Mehrdeutigkeit nicht zu nehmen. Das Wort Macht sticht hervor. Man kann dann auf das Plakat zugehen, um es sich dann näher anzusehen. Es besteht nur aus fünf Worten, ist aber alles andere als einfach. Wie bist Du zum Wettbewerb der Anstifter gekommen. Ich verfolge das regelmäßig. Der Wettbewerb wrude ja auch im Newsletter, den ich lese, angekündigt. Ich dachte einfach mal, dass ich da eine Herausforderung angehe. Hier gibt es 50 Werke zu sehen. Wie schätzt Du die Qualität der Arbeiten an. Ist Deins das Beste. Was heißt das? Ich bin hier gerne und es ist empfehlenswert die Sachen sich hier anzuschauen. Viele Plakate sind kommerziell, aber nicht hier. Das werbliche Plakat wird Träger für eigene Gedanken. Aber hineinbegeben muss man sich, Kosten tut das wenige Minuten. Eine sehr bereichernde Ausstellung. Man kann Dein Plakat über die Ausstellung erwerben. Wie kann man zu Dir Kontakt auf nehmen. Am besten über die Website die zu finden ist unter xyzeiler.de Dort gibt es nicht meine Arbeiten, die zeige ich auf Anfrage.