Allmende Communale
S 21 – Bilanz der Schlichtung mit Verkehrsexperte Winfried Wolf

In der Reihe „Allmende Communale“ (11)

Montag, 13. Dezember 2010, 20 Uhr
Adinas Remstalstuben (HHO-Heim)
Frauenländerstr. 8, Stetten im Remstal (Gde. Kernen)

S 21 – Bilanz der Schlichtung mit Verkehrsexperte Winfried Wolf

Schlichter Heiner Geißler fällte am 30.11.10 einen Spruch, der so von kaum jemand erwartet worden war: Stuttgart 21 wird gebaut, mit Nachbesserungen als „S21plus“. Dabei konnten die S21-GegnerInnen von Schlichtungsrunde zu Schlichtungsrunde ihre zentralen Fragen immer mehr in den Mittelpunkt rücken: Warum soll ein funktio-nierender und verbesserungsfähiger Kopfbahnhof zerstört werden und an seiner Stelle ein Kellerbahnhof mit bestenfalls vergleichbarer Leistung entstehen? Warum soll dafür eine Summe ausgegeben wer-den, mit der man zwei Dutzend sinnvolle Schienenprojekte in Baden-Württemberg verwirklichen könnte? W. Wolf sieht in dem Schlich-terspruch eine schwere Niederlage der S21 GegnerInnen und fasst seine Kritik so zusammen: „Ein Projekt und 7 Lügen“. Er plädiert dafür, die Bewegung dort fortzusetzen und zu stärken, wo sie ihre entscheidenden Erfolge hatte: auf der Straße.
Winfried Wolf, Jahrgang 1949, stammt aus Horb, ist Verkehrsexperte und ex-MdB. Er schrieb 1995 das Buch „Stuttgart 21-Hauptbahnhof im Untergrund?“ und ist Mitherausgeber des kürzlich erschienenen Sammelbandes „S 21 – Wem gehört die Stadt“. Eintritt: 5 Euro.

Stetten i.R. ist erreichbar mit S2 oder S3 (Fellbach oder Waiblingen), anschließend Bus 211 oder 212 bis Kernen-Stetten, Haltestelle „Diakonie“). Oder Bus Nr.60 bzw. U1 bis Fellbach, dann Bus 212.

Anhang 2

BILD, Ausgabe Stuttgart vom 6.12.2010

Protestler sollen für Einsätze der Feuerwehr zahlen

Kernen – Wirbel um mehrere Feuerwehreinsätze auf der Y-Burg in Stetten (Remstal). Stuttgart 21-Gegner hatten dort trotz Verbot riesige Transparente „Oba bleiba“ aufgehängt, dann wieder dutzende gasgefüllte Protest-Ballone befestigt. Zur Nähe des Flughafens sehr gefährlich, stellte die Polizei fest. Die Feuerwehr musste die Gegenstände entfernen. Jetzt bittet Bürgermeister Stefan Altenberger die Projektgegner zur Kasse.

Über Burkhard Heinz

Ich bin seit vielen Jahren Mitglied des Deutschen Journalisten Verbandes und geschäftsführender Gesellschafter des Medienbeobachtungsunternehmens mediatpress®. Die von mir verfassten Beiträge beschäftigen sich mit den Themen Medien, Kommunikation und Journalismus und geben nicht die Meinung der AnStifter wieder.