Lobby Control ruft auf zur Wahl des "Worst EU Lobby Awards"

In der Kategorie Klimapolitik sind nominiert:

• RWE: Weil sie ihr Image fleißig „grünwaschen”, in Wahrheit aber massiv Lobbying betrieben haben, um ihre schmutzigen Öl- und Kohlekraftwerke in England offenzuhalten, ohne Investitionen für bessere Umweltstandards vornehmen zu müssen.

• ArcelorMittal: Weil der Stahlgigant dreist durchgesetzt hat, dass Klimazertifikate unter dem europäischen Emissionshandelssystem noch bis 2020 kostenlos an ihn vergeben werden, obwohl er bereits jetzt Millionen an Gewinnen durch überschüssige Zertifikate verdient hat.

• BusinessEurope: Weil der mächtige Unternehmerverband aggressive Lobbyarbeit unternommen hat, um effiziente Klimaschutzmaßnahmen der EU zu verhindern – während er vorgibt, den Klimaschutz zu unterstützen.

In der Kategorie Finanzpolitik sind nominiert:

• Goldman Sachs und die Derivatelobbygruppe ISDA: Weil sie ihre privilegierten Zugänge genutzt und aggressives Lobbying zur Verteidigung ihrer “finanziellen Massenvernichtungswaffen” betrieben haben.

• Royal Bank of Scotland: Weil sie zur Unterstützung ihrer unsichtbaren Lobbyarbeit in Brüssel kommissionsinternes Insider-Wissen anzapfen, indem sie EU-Kommissar Günter Verheugen als Berater angeheuert haben.

• Die Hedgefonds- und Private-Equity-Lobbygruppen AIMA und EVCA: Weil sie mit unsauberen Lobbymethoden das Eindämmen schädlicher Spekulationen im Finanzsektor verhindern wollten.

Helfen Sie uns, den schmutzigsten Lobbyisten 2010 zu finden! Stimmen Sie jetzt ab: www.worstlobby.eu/de/