Barbara Heuss-Czisch
Kunstauktion von Terre des Hommes am 03.10.2010

Mitschrieb der Rohfassung: Wir sind im württembergischen Kunstvereins. Ich sitze neben einer Dame, die für die Auktionen verantworlich ist. Wer sind Sie? Ich bin Barbara Heuss-Czisch. Meine Mutter aht 1969 mit diesen Auktionen bekommen. Der unmittelbarer Anlass dieser Auktion ist wechler. Wir haben jedes Jahr ein neues Projekt, das wir unterstützen, aber im Grunde ist die Auktion immer zu den gleichen Zielen gedacht. In diesem Jahr gehen die Einkünfte nach Peru. Wohin genau? Ich kann Ihnen das Projekt nicht sehr gut beschreiben, aber es handelt sich um eine Projekt, das den Menschen hilft die Kultur ihres Landes zu bewahren. Die Globalisierung macht ja die lokalen oder regionalen Kenntnisse nieder. Terre des Hommes versucht dieser Entwicklung entgegenzu wirken. Das indigene Wissen ist für alle lebenswichtig. Fr. Heuss-Czisch, wieviele Künstler haben teilgenommen, wie kommen Sie zu den Künstlern? Müssen Sie um sie werben? Heute nicht mehr. Es gibt eine Reihe von Künstlern, die immer gespendet haben. Wir müssen bezüglich neuer Künstler Aquise leisten und nachfragen. Für die Künstler ist es sehr schwer uns zu unterstützen. Manchmal sind die Werke für bestimmte Künstler viel zu billig. Zuerst müssen wir natürlich verkaufen und andererseits aber auch auf uns aufmerksam machen. Wir haben mittlerweile eine Riehe von Sammlern unter unseren Mmitgliedern. Es ist fantastisch, dass die Leute so treu sind und sie weitertragen. Die Auktion Ihrer Ortgruppe ist typisch für TdH oder etwas besonderes. Nein das ist schon etwas Besonderes. Hier in Stuttgart kennen wir uns. Andere Auktionen haben nicht diesen Erfolg, weil diese Beziehung nicht zustande gekommen ist. TdH ist viel bekannter geworden. Trotzdem ist der Betrag, den wir über die Auktion bekommen einer der höchsten Betärge die Tdh bekommt. Indiskret ist es nicht nach diesem Betrag zu fragen. So um die 700000 Euro nehmen wir ein. Wie das aber genau heute ist, wissen wir nicht. Da ist Stuttgart 21 etwas ungünstig für uns und das schöne Wetter. Wie ist der technische Hintergrund. Wie läuft das genau ab. Der Auktionator, der Verpackungstisch, wie funktioniert das genau. Erstens muss man sagen, dass das hier nicht ein einzelner machen kann. Das ist sehr ausgeklügelt. Alle Bilder, und da haben wir sehr viel Glück. hängen hier in diesem Kuppelsaal. Ab Donnerstag hängen dieBilder hier. Und wir sehen hier schon etwas über die Qualität. Mit der Auktion fangen wir bei der Hälfte des Schätzpreises an. Die Marktpreise sind deutlich höher als die Preise, die wir hier erzielen. Ich bin immer dabei. Günter Wirth war der erste Auktionator für uns. Da haben wir eine Menge gelernt. Alle Auktionatoren sind Profis von anderen Auktionshäusern. Wir sind zwar keine pRofis aber wir sind sehr um eine professionelle Umfeld bemüht. Welche Künstler haber Sie hier, die Ihnen besonders wichtig sind oder die bekannt sind? Das ist eine komplexe Frage. Es gibt sehr viele Künstler, mit denen ich verbunden bin. Daneben bin ich auch etwas Kaufmann und freue micht über Künstwerke mit grooßem Namen. Christo ist vertreten, Hans Peter Reuter, Lampertz- Wintersberg…. für mich sind Künstler, die unsere Plakate gestaltet haben auch sehr wichtig. Peter Rebeck zum Beipsiel. Oder Schröder-Berlin mit religiösen Arbeiten. Auch politische Arbeiten. Eine Arbeit wurde uns von einem Baumschützer gebracht. Das passe in die Zeit. Wunderbar ist wenn wir Anleigen der Künstler transportieren können und selbst auch etwas davon haben. Unendlich dankbar sind wir Thomas Lenk, der uns regelmäßig etwas spendet. Manchmal sind die Galerein auch gegen diese Spende. Und manche Künstler müsen sich über dieses „Verbot“ hinwegsetzen. Wir haben auch Fotographie, eine Einfädelhilfe, eine Skulptur. Vielen Dank, Fr. Heuss-Czisch für das Interview.

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