Freilichtmuseum Beuren

So, 19. Sep 2010, 11 h, Freilichtmuseum Beuren: Oifach nemme komma seien die Viehjuden von Esslingen, Waiblingen und Winnenden, sagten die alten Bäuerinnen und Bauern, als sie zum Schicksal der Familien Oppenheimer, Thalheimer und Kaufmann befragt wurden. Diese Viehjuden-Familiendynastien waren bis 1938 die Hauptakteure des Viehhandels an Neckar, Rems und Murr. Der Autor, Jahrgang 1953, kannte den Esslinger Viehjuden Berthold Oppenheimer aus Erzählungen seines Großvaters, einem Wengerter aus Stetten im Remstal. Vor 10 Jahren machte er sich auf die beinahe kriminalistische Suche nach den verschwundenen Viehhändlern. Die Spuren führten in die Dörfer der schwäbischen Provinz östlich von Stuttgart und nach Luxemburg, Massachusetts, Chile, Riga, Auschwitz und in die Sowjetunion. Vortrag von Ebbe Kögel, Heimatforscher aus Stetten im Remstal.