"Fred" an der Bluteiche
09.09.2010: ca. 21.30 Uhr

Fred – um ihm einen Namen zu geben – ist seit dem Abbruch des Nordflügels so gut wie jeden Tag am Bahnhof oder im Park. Gestern war hier ein Gottesdienst. Fred ist nicht richtig gläubig, aber aus dem Keller hat er seine „Campinggrablampe“ herausgekramt, um sie mit zu den anderen Lichtern auf den Campingtisch-Altar vor der Blutbuche zu stellen. Er will heute nicht lange bleiben. Etwas später treff ich ihn noch einmal. Er fragt mich, ob ich auch schon die Polizei interviewt hätte.