Die Freude, andere Menschen verachten zu dürfen

Wie kommen wir eigentlich dazu, uns mit den bizarren Thesen Thilo Sarrazins auseinandersetzen zu müssen? Damit verleiht man ihnen schon den Anschein der Diskussionswürdigkeit. Ein Kommentar von Robert Misik

Über Burkhard Heinz

Ich bin seit vielen Jahren Mitglied des Deutschen Journalisten Verbandes und geschäftsführender Gesellschafter des Medienbeobachtungsunternehmens mediatpress®. Die von mir verfassten Beiträge beschäftigen sich mit den Themen Medien, Kommunikation und Journalismus und geben nicht die Meinung der AnStifter wieder.

1 thought on “Die Freude, andere Menschen verachten zu dürfen

  1. Wir müssen uns (leider) mit diesen Thesen auseinandersetzen, weil wir (Bürger, Politik) das Integrationsthema jahrelang vernachlässigt haben. Teils aus Bequemlichkeit, teils wegen der Vorstellung, aufgrund der Vergangenheit des Dritten Reiches dürften wir solche Themen nicht freimütig diskutieren. Wir haben uns über Jahrzehnte selbst belogen und ernten nun die Konsequenzen in einer erheblichen sozialen Schieflage und ghettoartigen Zuständen in Großstädten.

    Zum Glück wird in den letzten Jahren über die Thematik endlich ernsthaft diskutiert.

    Sarazzins Thesen sind zum Großteil krude, das Thema Integration ist es nicht.

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