Hitlers Schmöker

Zu welchen Büchern griffen die Deutschen zwischen 1933 bis 1945? Eine Studie gibt erstmals Einblick in das „Leseland“ Drittes Reich. In deutschen Wohnzimmern und Bibliotheken standen während der Nazi-Zeit Bücher, die sich auch nach dem Krieg sehr gut verkauften: Antoine de Saint-Exupérys „Wind, Sand und Sterne“ (135 000), Margaret Mitchells Südstaaten-Drama „Vom Winde verweht“ (366 000), Heinrich Spoerls Anekdotensammlung „Mann kann ruhig darüber sprechen“ (890 000) oder Johanna Haarers Ratgeber „Die deutsche Mutter und ihr erstes Kind“ zur „Aufzucht des Neugeborenen“ (1,2 Millionen bis 1987).

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