Kolonialismus und Fußball

Fußball in Afrika ist zunächst einmal eine koloniale Erfindung. Fußball diente keineswegs dazu, die Freizeit aktiv und sinnvoll zu gestalten. Missionare, Kolonialbeamte und Unternehmer wollten vielmehr mit seiner Hilfe Zöglinge, Untertanen und Arbeitskräfte zurichten. Fußball war ein pädagogisches Instrument, um die schwarzen Eingeborenen zu disziplinieren, um sie auf die industrielle Produktion vorzubereiten. „Undiszipliniert, uneffektiv, unstabil“: Überlegungen zum verdeckten Kolonialismus vor Ghanas Viertelfinale.

Telepolis