Kolonialismus und Fußball

Fußball in Afrika ist zunächst einmal eine koloniale Erfindung. Fußball diente keineswegs dazu, die Freizeit aktiv und sinnvoll zu gestalten. Missionare, Kolonialbeamte und Unternehmer wollten vielmehr mit seiner Hilfe Zöglinge, Untertanen und Arbeitskräfte zurichten. Fußball war ein pädagogisches Instrument, um die schwarzen Eingeborenen zu disziplinieren, um sie auf die industrielle Produktion vorzubereiten. „Undiszipliniert, uneffektiv, unstabil“: Überlegungen zum verdeckten Kolonialismus vor Ghanas Viertelfinale.

Telepolis

Über Burkhard Heinz

Ich bin geschäftsführender Gesellschafter des Medienbeobachtungsunternehmens mediatpress®. Die hier von mir erscheinenden Beiträge geben nicht die Meinung der Anstifter wieder und stehen lediglich in einem thematischen Verhältnis zu meinen unternehmerischen Aktivitäten. Es sind daher vor allem um Sachlichkeit bemühte Beiträge, die sich mit den Themen Medien und Kommunikation beschäftigen.