Anmoderation
Sendung 13.07.2010

Guten Abend. Anstifterfunken im Freien Radio für Stuttgart auf UKW 99,2.
Zu einer hoffentlich interessanten Sendung grüßen Sie und Euch im Studio: Beate Zela-Koort, Burkhard Heinz, Armin Fischer an der Technik und zuständig für die Musikauswahl und ich bin Helmut Vogel Die Blatter-Spiele, sprich: die Fußball-WM, haben sich lange hingezogen und sind jetzt vorbei.

Eigentlich sollte jemand von der Redaktion einen Beitrag produzieren zum Thema „Im Dunkeln ist gut Munkeln: Politische Grausamkeiten im Schatten des Fußballs“.
Leider ist es nicht dazu gekommen, weil alle Leute der AnstifterFunken-Redaktion Fußball gekuckt haben. Dabei wäre das Thema so dankbar gewesen.
Wie ein Stuttgarter Ermittler, ich glaube er heißt Dengel oder so ähnlich, herausgefunden hat, hat der Chef des Bundesnachrichtendienstes im Auftrag der Bundesregierung bereits Anfang Juni das Sea Life Centre in Oberhausen aufgesucht und vorab den Orakel-Kraken Paul, das ist der mit den 9 Gehirnen, nach dem Abschneiden der deutschen Mannschaft gefragt. Als Botschaft nahm er ins Kanzleramt mit, dass unsere Jungs vom 13. Juni bis 10. Juli in Südafrika für Stimmung sorgen und alles in den Schatten stellen werden.
Flugs beschloss das Bundeskabinett eine Schatten-Agenda, ein Entscheidungsszenario im Schatten des Fußballs: Nachdem Hotte Köhler weggelaufen war, musste möglichst unbemerkt Christian, alias „der Schwiegersohn“, Wulf irgendwie gewählt werden. Das geschah am 30. Juni, als sich alle, nach dem 4:1 gegen England, noch die Augen rieben und keinen Durchblick hatten.
Drei Tage nach dem 4:0 gegen Argentinien – wir erinnern uns: das war, als „es Angela“ (wie Urban fröhlich in die Hände gepatscht und den Teddy Zuma von Südafrika und alles, was um sie herum war, umarmt und geherzt hat – sind die Grundzüge der so genannten Gesundheitsreform, der Abzock-Freibrief für die gesetzlichen Krankenkassen, beschlossen worden. Alle hatten noch Freudentränen in den Augen und keinen Durchblick.
Am 7. Juli, dem Tag unserer Niederlage, verkündete der Innenminister de Maiziere, dass Deutschland zwei, ich wiederhole: ZWEI, Guantanamo-Häftlinge aufnehmen werde. Das sei Christenpflicht. Und kaum jemand protestierte gegen diese Heuchelei, weil alle noch die Schmerz-Tränen in ihren Augen und keinen Durchblick hatten.
Und jetzt, wo alles vorbei ist, könnte man den Dunkelmännern und –Frauen in Berlin eigentlich wieder mehr Aufmerksamkeit schenken. Aber der STERN hat Recht wenn er feststellt, dass dort – in Berlin – ab Freitag praktisch sowieso keiner mehr sein wird weil die Sommerpause anfängt.
Aber jetzt schnell zu unserem Programm: In der letzten Sendung des AnstifterFunkens mussten wir aus Zeitgründen einen Beitrag streichen. Wir bringen ihn heute. Monika stellt in der Reihe „vergessene Schriftstellerinnen“, Viktoria Wolff, vor. Zuvor hören wir ein Gespräch, das Burkhard mit Monika geführt hat.
Danach eine Fortsetzung der Reihe „Das Senden der anderen“. Burkhard stellt in seiner Reihe Radio-Macher vor, die im Freien Radio Stuttgart oder anderen freien Sendern arbeiten. Heute spricht er mit dem „Radio-Junkie“hhh Hartmut.
Derzeit wird im Alten Schauspielhaus in Stuttgart das Stück „Alles was Recht ist“ gegeben. Dazu und zu wichtigen Personen und Persönlichkeiten der deutschen Nachkriegsgeschichte ein Beitrag von mir. Im Rahmen dieses Beitrags spreche ich mit dem ehemaligen Richter am Oberlandesgericht Stuttgart, Klaus Beer.
Ebenfalls historisch wird Monika in ihrem Beitrag „Dorf unterm Hakenkreuz“. Sie schildert ihre Eindrücke von der Ausstellung „Nur Mütter im Vaterland?“, die im Freilichtmuseum Beuren unter dem Hohenneuffen zu sehen ist. Dabei geht es um die Rolle der Frau auf dem Land im Nationalsozialismus.
Der folgende – ebenfalls auf die Geschichte Bezug nehmende Beitrag – von Burkhard – erzählt von Willy, der taubstumm war und Opfer der Behinderten-Morde der Nazis wurde.
Am Ende der Sendung hören wir zwei Beiträge – Handy-Klingeln – über das Mobiltelefon. Zunächst liest Beate eine Geschichte von Umberto Eco.
Dann hören wir einen Gast-Beitrag von Radio Unerhört aus Marburg: Wie man Mobiltelefone nicht benutzen sollte.
So: Jetzt Musik und den Hörerinnen und Hörern gute Unterhaltung und vielleicht ein paar wichtige Erkenntnisse.
Guten Abend. Anstifterfunken im Freien Radio für Stuttgart auf UKW 99,2.
Zu einer hoffentlich interessanten Sendung grüßen Sie und Euch im Studio: Beate Zela-Koort, Burkhard Heinz, Armin Fischer an der Technik und zuständig für die Musikauswahl und ich bin Helmut Vogel Die Blatter-Spiele, sprich: die Fußball-WM, haben sich lange hingezogen und sind jetzt vorbei.
Eigentlich sollte jemand von der Redaktion einen Beitrag produzieren zum Thema „Im Dunkeln ist gut Munkeln: Politische Grausamkeiten im Schatten des Fußballs“.
Leider ist es nicht dazu gekommen, weil alle Leute der AnstifterFunken-Redaktion Fußball gekuckt haben. Dabei wäre das Thema so dankbar gewesen.
Wie ein Stuttgarter Ermittler, ich glaube er heißt Dengel oder so ähnlich, herausgefunden hat, hat der Chef des Bundesnachrichtendienstes im Auftrag der Bundesregierung bereits Anfang Juni das Sea Life Centre in Oberhausen aufgesucht und vorab den Orakel-Kraken Paul, das ist der mit den 9 Gehirnen, nach dem Abschneiden der deutschen Mannschaft gefragt. Als Botschaft nahm er ins Kanzleramt mit, dass unsere Jungs vom 13. Juni bis 10. Juli in Südafrika für Stimmung sorgen und alles in den Schatten stellen werden.
Flugs beschloss das Bundeskabinett eine Schatten-Agenda, ein Entscheidungsszenario im Schatten des Fußballs: Nachdem Hotte Köhler weggelaufen war, musste möglichst unbemerkt Christian, alias „der Schwiegersohn“, Wulf irgendwie gewählt werden. Das geschah am 30. Juni, als sich alle, nach dem 4:1 gegen England, noch die Augen rieben und keinen Durchblick hatten.
Drei Tage nach dem 4:0 gegen Argentinien – wir erinnern uns: das war, als „es Angela“ (wie Urban fröhlich in die Hände gepatscht und den Teddy Zuma von Südafrika und alles, was um sie herum war, umarmt und geherzt hat – sind die Grundzüge der so genannten Gesundheitsreform, der Abzock-Freibrief für die gesetzlichen Krankenkassen, beschlossen worden. Alle hatten noch Freudentränen in den Augen und keinen Durchblick.
Am 7. Juli, dem Tag unserer Niederlage, verkündete der Innenminister de Maiziere, dass Deutschland zwei, ich wiederhole: ZWEI, Guantanamo-Häftlinge aufnehmen werde. Das sei Christenpflicht. Und kaum jemand protestierte gegen diese Heuchelei, weil alle noch die Schmerz-Tränen in ihren Augen und keinen Durchblick hatten.
Und jetzt, wo alles vorbei ist, könnte man den Dunkelmännern und –Frauen in Berlin eigentlich wieder mehr Aufmerksamkeit schenken. Aber der STERN hat Recht wenn er feststellt, dass dort – in Berlin – ab Freitag praktisch sowieso keiner mehr sein wird weil die Sommerpause anfängt.
Aber jetzt schnell zu unserem Programm: In der letzten Sendung des AnstifterFunkens mussten wir aus Zeitgründen einen Beitrag streichen. Wir bringen ihn heute. Monika stellt in der Reihe „vergessene Schriftstellerinnen“, Viktoria Wolff, vor. Zuvor hören wir ein Gespräch, das Burkhard mit Monika geführt hat.
Danach eine Fortsetzung der Reihe „Das Senden der anderen“. Burkhard stellt in seiner Reihe Radio-Macher vor, die im Freien Radio Stuttgart oder anderen freien Sendern arbeiten. Heute spricht er mit dem „Radio-Junkie“hhh Hartmut.
Derzeit wird im Alten Schauspielhaus in Stuttgart das Stück „Alles was Recht ist“ gegeben. Dazu und zu wichtigen Personen und Persönlichkeiten der deutschen Nachkriegsgeschichte ein Beitrag von mir. Im Rahmen dieses Beitrags spreche ich mit dem ehemaligen Richter am Oberlandesgericht Stuttgart, Klaus Beer.
Ebenfalls historisch wird Monika in ihrem Beitrag „Dorf unterm Hakenkreuz“. Sie schildert ihre Eindrücke von der Ausstellung „Nur Mütter im Vaterland?“, die im Freilichtmuseum Beuren unter dem Hohenneuffen zu sehen ist. Dabei geht es um die Rolle der Frau auf dem Land im Nationalsozialismus.
Der folgende – ebenfalls auf die Geschichte Bezug nehmende Beitrag – von Burkhard – erzählt von Willy, der taubstumm war und Opfer der Behinderten-Morde der Nazis wurde.
Am Ende der Sendung hören wir zwei Beiträge – Handy-Klingeln – über das Mobiltelefon. Zunächst liest Beate eine Geschichte von Umberto Eco.
Dann hören wir einen Gast-Beitrag von Radio Unerhört aus Marburg: Wie man Mobiltelefone nicht benutzen sollte.
So: Jetzt Musik und den Hörerinnen und Hörern gute Unterhaltung und vielleicht ein paar wichtige Erkenntnisse.