Redaktionstreff am 04.06.2010

Das Redaktionstreffen am letzten Freitag (4.6.10) war sehr dünn besucht. Da waren Thomas, Monika, Beate und ich (Burkhard). Leider musste ich schon um 19.45 Uhr wieder gehen, und Armin wollte um diese Zeit gekommen sein, war aber noch nicht da, als ich ging.

Besprochen haben wir kurz über die letzte Plenumssitzung des Freien Radio für Stuttgart (FRS), an der Beate und ich teilgenommen haben. Das Hauptinteresse meiner Anwesenheit auf dem Plenum war der im letzten Protokoll angekündigte Tagesordnungspunkt „Closed shop – Sind wir Neuen gegenüber zu abweisend?“ Man fixierte sich auf dem Plenum auf den chaotischen Eindruck, den das Plenum wohl bei Neulingen mitunter erweckt und auf die Notwendigkeit zu den normalen Geschäftsordnungspunkte weitere zu definieren, um z.B.

  • Leute aus dem Plenum zu werfen, die sich respektlos verhalten, oder
  • die Redezeit zu begrenzen.

Meinen Vorschlag, auf die Neuen mit Neugierde und Interesse zuzugehen durfte ich für mich behalten, weil die Rednerliste, ohne dass ich es mitbekommen hatte (will sagen: ohne Abstimmung), geschlossen worden war.
Der zweite Punkt unserer Anwesenheit war der Wunsch eines zusätzlichen Sendeplatzes beim FRS, um z.B. im Morgenbereich die Abendsendung zu wiederholen oder umgekehrt. Hierfür bekamen wir auf dem Plenum den Hinweis, dass ein entsprechender Antrag von der Redaktion zu stellen sei, über den dann auf dem Plenum entschieden würde. Allerdings gäbe es hierfür, so die Antwort auf meine entsprechende Frage, keine Kriterien außer der Verfügbarkeit des gewünschten Sendeplatzes und dem Gefühl der anwesenden Stimmberechtigten des Plenums. Beate und ich sind in der ersten Pause des Plenums gegangen und teilten den Eindruck, dass es auf dem Plenum doch etwas merkwürdig zuginge. Bezüglich der Schließung der Rednerliste, so spätere Recherchen von Beate, scheint das Plenum formal, weil nach Rede und Gegenrede keine Abstimmung erfolgte, einen Fehler begangen zu haben. Gut wäre, wenn sich hierzu z.B. Hermann äußern könnte, der, so haben wir auf dem Redaktionstreffen gedacht, wohl ein alter Fuchs bezüglich Geschäftsordnung sein müsste. (Hermann, wenn Du das liest, kannst Du Dich bitte dazu äußern!!)
Bezglich des zweiten Sendetermins haben wir uns am Freitag auf den (2.) Donnerstag (im Monat) zwischen 11.00 und 13.00 Uhr geeinigt und wollen mal ausprobieren, wie das laufen könnte. Auch angesichts der neuen technischen Möglichkeiten des FRS zu senden, ohne anwesend zu sein. Ich werde also einen entsprechenden Antrag an das FRS richten, damit im kommenden Plenum (Juli) darüber abgestimmt werden kann. Am Donnerstag gibt es zwischen 7.00 und 14.00 Uhr so gut wie keine Sendung beim FRS.
Etwas ausführlicher habe ich dann noch über die vorliegenden Sendevorschläge „referiert“, die Beate, Monika und Thomas leider nicht vollständig angehört hatten. Zusammenfassend hatte ich festgestellt, dass angesichts der Fülle von Daten, die die Beiträge von Beate (UrgewalD) und Monika (Vergessene…) enthalten, eine Form gefunden werden müsse, die Zuhörerinnen nicht zu überfordern und Teile der Beiträge z.B. in einer Art Einführung vorwegzunehmen und so in einem Beitrag mehrmals zu erwähnen (Redundanz). Auch sei es erforderlich, die Beiträge so zu gestalten, dass das, was gesagt wird, so klar und verständlich so vorgetragen wird, dass den Zuhörern nicht „schwindlg“ wird. Als Beispiel dafür habe ich Helmuts Beitrag genannt. Helmut beginnt mit „Jeder Mensch hat einen Namen“, indem er sagt, dass er eigentlich über etwas anderes sprechen wollte. Als er dann zu dem kommt, was sein Thema ist – eine Buchbesprechung -, spricht er nicht über das Buch, das er besprechen will, sondern über ein zweites Buch, das er zur Einleitung verwendet.
Die Stimmführung und -modulation hat sich m.E. in allen Beiträgen verbessert. Beates Einführung in Urgewald finde ich fast tadellos; Helmut hat seinen Abstand zum Mikrofon wohl verkürzt und hört sich viel sich besser als früher an; Monika könnte sich da noch etwas stärker ins Zeug legen, weil ihre Stimme auch angesichts der Länge des Beitrags weniger lesend und mehr erzählend wahrgenommen werden müsste; Thomas ist mit seinem ersten Beitrag über Griechenland stimmlich gut dabei, wirkt mir aber etwas lehrerhaft und wenig originell. Die Beiträge über den Plakatwettbewerb (von mir) sind Rohmaterial und werden so nicht gesendet. Hier muss ich mir noch etwas einfallen lassen. Auch der Beitrag „Das Senden…“ mit Sabine Gärttling ist zu lang und wird um ca. 4 Minuten gekürzt werden müssen.
(Ich glaube, dass es wichtig ist, dass alle auf dem letzten Redaktionstreffen vor der neuen Sendung alle Beiträge  kennen, um sie gemeinsam noch einmal zu besprechen. Bitte nutzt die Kommentarfunktion hier unten, um mir „Saures“ zu geben!!!)
Burkhard

0 Gedanken zu „Redaktionstreff am 04.06.2010

  1. Ergänzung:
    Kurz nachdem ich am Freitag gegangen war, ist Armin noch gekommen und zwar mit seinen CDs und den Musikvorschlägen in der Tasche. Beate, Monika und Thomas hatten sich so geeinigt, dass er sie einreichen soll, damit sie mit ihrem „blinden“ Einverständnis am 8.6. abgespielt werden können.
    Das Problem ist, Armin hat zu Hause, also ab Freitag Abend bis Montag früh kein Internet zur Verfügung. Er wollte mich noch anrufen.

    Zur Sendung kommen auf alle Fälle außer mir: Armin und Beate. Helmut hatte wohl in irgendeiner Mail zugesagt. Die Technik will Armin weitermachen, so hat er sich auch in einem Kommentar auf der website geäußert.

  2. Es ist trotzdem SEHR wichtig, dass sich noch jemand mit der Technik befasst. Wenn Armin mal Husten hat, kann nicht die ganze Sendung ausfallen. Und bei nächsten Mal kann ihm sicherlich schon jemand über die Schulter schauen!

  3. betr.: Redaktionstreffen 4. 6.
    Ich verstehe die kritische Anmerkung zu meinem Beitrag nicht. Ich beginne nicht mit “Jeder Mensch hat einen Namen”, sondern sage im ersten Satz, dass ich eigentlich nur ein Buch besprechen wollte, und nenne den Titel, das Thema und die Autoren. Wegen der aktuellen Ereignisse jedoch habe sich das Projekt ausgeweitet. Diese Weiterungen nenne ich in der Einleitung in Stichworten.
    Dann beginne ich mit der Buchbesprechung, erwähne eine frühere Veröffentlichung, um den allgemeinen Rahmen abzustecken und konzentriere mich dann auf das neue Buch.
    Wie ich finde, ist das alles einleuchtend und verständlich. „Schwindlig“ muss dabei eigentlich niemandem werden.
    Bis Dienstag! Helmut