Medienmanipulation
Ein Kurzfilm


(ein Tipp von Hermann Zoller)

7 Gedanken zu „Medienmanipulation: Ein Kurzfilm

  1. Was soll denn dieses „Machwerk“ hier? Was für eine „Ästhetik“! Da kann einem ja Angst und Bange werden. Ihr müsst nur mal manchmal schauen, ob der Film nicht auch auf irgendeiner rechtsradikalen Website läuft. Passen würde es: Der Einzelne, der sich verraten und verkauft fühlt und dann nach Hause geht, um sich „richtig“ zu informieren. Und wenn er sich dann „richtig“ informiert hat, „nimmt er seine Knarre und macht erstmal sauber“. Habt Ihr sie nicht mehr alle? Man muss sich doch nur einmal anhören (und ansehen), was dieser Typ schwatzt und wo er das tut: „Sobald ich die Augen öffne werden die Gedanken, die ich habe, nicht mehr meine eigenen sein.“ Also Augen zu und durch? „Die Menschen reden nur über die Dinge, die sie von den Medien eingetrichtert bekommen haben. Totaler Nonsens. Wen interessieren die Milchpreise, wenn im Irak Menschen sterben?“ Was ist schlecht am Milchpreis? „ich bin Student und ich habe eine eigene Meinung?“ Wow. Er sagt, er habe eine eigene Meinung. Darf man fragen Woher? „In welche Richtung ich gehe, entscheide ich doch selbst“ Ach ja und wie? „Und wenn ich nicht für sie bin, dann werde ich eben gegen sie sein“ Wer ist „sie“? Die Kapitalisten, die Juden? Und was ist das mit BSE, das eine Lüge gewesen sein soll? Ein Lüge die Aids oder die Erzeugung des Schweinevirus durch die Pharmaindustrie? „Als ob die Regale zu mir sprechen. Ich kauf es (?) trotzdem. Und nicht nur das“ Ich meine, wer paranoid ist, kann sich nicht vollkommen sicher sein NICHT verfolgt zu werden. „Nur Werbung, geistlose Unterhaltung und politischer Schwachsinn überfluten die Bildschirme“ Wie wäre es mit den „Männerphantasien“ von Klaus Theweleitt (http://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_Theweleit). Da ist auch sehr viel von „Fluten“ die Rede. Und ich würde sagen, in einem ähnlichen Zusammenhang. „Einer lügt mehr als der andere“sagt der Protagnoist und fügt in Gedanken hinzu, nur ich nicht. „Und wenn die Welt nur aus Lüge besteht, dann wird die Wahrheit das einzige sein, was niemand mehr glaubt.“ Und es fällt ein Schuss; zerstört ist sowieso schon alles. Und überall das Wort „Krieg“. Hier bewegt sich der Hauptdarsteller, hier kommt er an, das ist das Ziel seines Weges, hier scheint er sich wohl zu fühlen. „Ich werde nicht meine Augen schließen und wegsehen.“ Ja warum will er denn grade HIER in der Landschaft von Krieg und Zerstörung seine Augen öffnen? Wahrscheinlich weil es ihm gefällt. „…Ich werde suchen und ich werde die Wahrheit finden. Auch wenn es mir nicht bewusst war, das ich manipuliert wurde. Oder hast Du es gemerkt? … Und jetzt informiere Dich über die Hintergründe!“ So und nun wieder das Zitat vom Anfang, das ich jetzt einfüge: „Die Menschen reden nur über die Dinge, die sie von den Medien eingetrichtert bekommen haben. Totaler Nonsens.“ Wo sind also die Hintergründe und wie sich darüber informieren, wenn wir doch nur manipuliert werden und niemanden haben, dem wir noch trauen oder mit dem wir darüber sprechen können. Die Menschen, die in dem Film fehlen, scheinen nicht nur der Ästhetik im Weg zu stehen, sondern auch dem Hauptdarsteller. Das ist mindestens faschistoid. Mindestens.
    Hugo

  2. eine zensur findet nicht statt.
    informiere dich, lieber hugo – mehr ist nicht aus der botschaft herauszulesen.
    warum man nur immer verbieten und zensieren will!?! meine güte, haltet doch auch mal eine etwas andere oder gar schräge sicht aus – etwas mehr vertrauen in den kopf der menschen, die können schon selber denken und beurteilen, da müssen wir uns nicht zum (ober)lehrer aufspielen.

    gruessle vom grohmann

  3. Oh grohmann so etwas hatte ich ja schon fast befürchtet. Bloß keine Argumente, bloß keine Diskussion. Nein: „Hugo, informiere Dich!“, nein: „Hugo, halte mal was aus!“, nein „Hugo, spiel dich nicht auf!“ und dann soll das, was ICH sage „(ober)lehrerhaft“ sein? Ich habe nicht gesagt, dass der Film weg soll. (Ist ja auch ein langer Text, um ihn ganz zu lesen.) Auf was beziehst du dich? Und meine anfängliche Frage, was das „Machwerk“ hier soll, habe ich ernst gemeint. Ich sagte, dass mir der Film Angst und Bange macht. Ich habe es detailiert begründet. Fällt dir dazu nur „lehrerhaft“ ein? Das ist nicht viel. Ich weiß ja nicht, was ihr für ein verien seid. Die Nazizeit scheint euch zu drücken. Da die bösen zu finden ist einfach. Und die NPD-Fuzzies als Ar…öcher zu identifizieren gibt einem ja auch Halt, oder? Aber die ganzen Sachen dazwischen, da habt ihr wohl noch keine Meinung. Und wollt wohl auch keine haben. Keiner von euch? Bis du der Internetfiffi und musst so antworten? Sag doch mal einem bescheid, der oder die auf meine Argumente eingeht. „Ein Tipp von Hermann Zoller“ steht da. Also her mit Hermann!
    Hugo.

  4. Hallo, Hugo!
    Der „Internetfiffi“ bin ich. Nur soviel, ich habe Hermann mal gesagt, dass er sich meldet, übrigens gleich, als Du den ersten Kommentar geschrieben hast.
    Gruß, Burkhard.

  5. Hallo, Hugo, bitte genauer lesen – nicht du bist der oberlehrer, sondern wir – nämlich dann, wenn wir dauerrnd gegenseitig auf uns aufpassen (müssen), damit wir immer schön politisch korrekt bleiben.
    ich habe deinen beitraqg, hugo ohne nachnamen, nochmal gelesene – aber ich komm nicht mit, auf was du rauswillst. erklär es mir.
    ob das filme auch auf einer rechtsradikalen seite stehen könnte? ja, und dann? und das sollen wir vorher checken? oder hab ich da was falsch verstanden?
    peter grohmann

    1. Hallo, Hugo und Peter! Ich bekomme grade von Hermann mitgeteilt, dass er den Film nur „aus den Anregungen der Nachdenkseiten entnommen habe“. Ein von ihm konsultierter Verantwortlicher dort meine dazu, dass das „eben das Problem bei künstlerischen Produkten sei“ Die einen würden es so, die andern so sehen. Auf den Gedanken, dass der Film faschistoid sei, wäre niemand gekommen.

  6. Hallo, Hugo! Ich bin der Internetpfiffi. Letztlich habe ICH den Film hier eingestellt. Richtig angeguckt habe ich mir das Werk nicht, weshalb ich Dir für den Kommentar danke. ich finde zwar nicht, dass der Film „mindestens faschistoid“ ist, aber fragwürdig ist er. Da stimme ich Dir zu. Dass in diesem Zusammenhang die Nachdenkseiten erwähnt werden ist auch nicht sehr rühmlich; eigentlich denkt man dort wohl etwas mehr nach, als es in diesem Thread den Eindruck macht. Vielleicht schaust Du Dir zum Ausgleich diesen Film hier an: http://www.die-anstifter.de/?p=6060
    Gruß, Burkhard.

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