Zur nebenstehenden Umfrage
Soldaten, die bei Auslandseinstätzen…

Aus der letzten Sendung der AnstifterFunken:

[wpaudio url=“https://www.die-anstifter.de/wp-content/uploads/2010/05/thomasjungumfrage20100510.mp3″ text=“Kritik“]

2 Gedanken zu „Zur nebenstehenden Umfrage: Soldaten, die bei Auslandseinstätzen…

  1. Im übrigen bin ich auch der meinung, dass die umfrage zu den soldaten unsäglich und geschmacklos ist. Und immer noch drin! Macht das weg, das ist der anstifter nicht würdig.

  2. … von Tom Jung erfuhr ich von der Umfrage auf der Website die-anstifter.de. Daraufhin habe ich mir die Umfrage angesehen, und ich kam zu den gleichen Urteilen wie Tom (vgl. Telefoninterview im radio). Die Gleichgültigkeit existiert gewiss allenthalben, und soweit ich die Motive der Anstifter verstehe, sind diese gerade darauf aus, Gleichgültigkeit zurück zu drängen und Anteilnahme zu wecken. Zweifellos keine Anteilnahme und Sympathie für Krieg und Soldatentum, d.h. das Militärwesen schlechthin, das in den modernen Zeiten gewiss großes, wenn nicht das größte Unheil auf der Erde angerichtet hat. Aber genau angesichts der mörderischen Seite dieses Unheils, die ein großes menschliches Unglück für viele bedeutet, die Gleichgültigkeit zu evozieren, ist das, was Tom die Sprache der Verrohung und der Inhumanität genannt hat. Die Umfrage (und nicht nur diese; ich habe das Umfragearchiv studiert) reduziert einen komplexen Sachverhalt auf das schlichteste Schwarzweißdenken, wo wir doch genau wissen, dass differenziertes Denken notwendiger denn je ist, wenn wir irgendwelchen Wahrheiten (sag ich mal so) auf die Spur kommen wollen. Mit so simplen, vorgegebenen Alternativkategorien wie „freigelassen – verurteilt werden“, „Fragen – Antworten“, „gut – schlecht“, „Tatsachen – Illusionen“ passt sich die Umfrage konfliktfrei ein in den überall vorzufindenden Schwachsinn unserer Medienwelt. Lieber keine als solche „Umfragen“, überlegt das einmal. . Herliche Grüße, Chr.

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