Stuttgarter Friedenspreis 2010
Vorschlag: 23. Michael Stenger – schulanalogen Unterrichts für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

23. Michael Stenger – schulanalogen Unterrichts für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge
Michael Stenger erreicht mit seinem Projekt die wohl chancenlosesten jungen Menschen in Deutschland – junge Flüchtlinge, die oft unter traumatischen Bedingungen nach Deutschland gekommen sind und hier weder ein Recht auf Schulbildung haben noch arbeiten dürfen. Häufig unter Druck, die zurückgebliebene Familie ernähren zu müssen, driften sie schnell in die Illegalität ab. Hier setzt das Projekt mit dem pfiffigen Namen „SchlaU“ an, der „schulanaloge Unterricht“ (zZ Schillerstraße beim Münchener Hauptbahnhof). Dort werden die 16-20jährigen (ua. viele Analphabeten) bis zum Hauptschulabschluss gebracht, (Erfolgsquote nahe 100 %). 15 LehrerInnen, 10 Klassen, 120 SchülerInnen). Daneben organisiert die Schule Praktika, ferner wird bei der allgemeinen Orientierung im Alltag geholfen. Ein zentraler Aspekt: das Leben miteinander und die Bewältigung von Konflikten.
Durch den Erwerb von Wissen, Kompetenz und Selbstbewusstsein gewinnen die jungen Menschen eine Grundlage für ihre weitere Zukunft, selbst wenn sie – freiwillig oder erzwungen – in ihr Heimatland zurückkehren. Finanziert wird die Schule von einem Stiftungskreis (Stadt + Eur. Sozialfonds).
Damit hat Michael Stenger ein Beispiel für vorbildhafte interkulturelle Pädagogik geschaffen, das jetzt schon weitere Kreise zieht. Zudem erbringt SchlaU jährlich den Beweis für das ungeheure Potential eines jeden Menschen, egal welcher Herkunft und Vorgeschichte. Das 10-jährige Bestehen der Schule ist Grund zum Gratulieren, es wäre auch eine gute Gelegenheit zur Verleihung des Stuttgarter Friedenspreises an ihren Begründer. Vorschlag Christoph Strecker. www.schlau-schule.de

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