Stuttgarter Friedenspreis 2010
Vorschlag: 18. Projekt Gedenkstätte KZ-Außenlager Hailfingen/Tailfingen

18. Projekt Gedenkstätte KZ-Außenlager Hailfingen/Tailfingen
Das KZ-Außenlager von Natzweiler auf dem Flugplatz Hailfingen/Tailfingen bestand seit der Ankunft von 600 Juden aus dem KZ Stutthof am 18./19.11.1944 bis zum Weitertransport der überlebenden Häftlinge am 13. und 14.2.1945. 99 Häftlinge wurden im Reutlinger Krematorium, 15 in Esslingen eingeäschert; 73 in einem Massengrab verscharrt. Nur noch 211 Häftlinge wurden anschließend im Konzentrationslager Dautmergen (Gruppe „Wüste“) oder im Sterbelager Vaihingen/ Enz registriert. Nur 64 Häftlinge überlebten. Die Häftlinge wurden bei Bauarbeiten auf dem Nachtjägerflugplatz (Einsatzhafen I.) Hailfingen eingesetzt. Seit 2002 beschäftigen sich Harald Roth und Volker Mall (Verein Gegen Vergessen/Für Demokratie und AnStifter) mit der Geschichte des KZ-Außenlagers. In tausenden von ehrenamtlichen Arbeitsstunden haben sie – von Helfern unterstützt – Publikationen, Info- und Unterrichtsmaterial, Dokumentationsfilme und viele Artikel zum Thema verfasst und in jahrelanger Arbeit die Leidenswege der Häftlinge rekonstruiert, über 20 Überlebende ausfindig gemacht und eine große Zahl von Angehörigen gefunden. In dreijähriger Arbeit haben sie mit der Agentur brandplatform – gegen viele Widerstände und mit langem Atem – ihre Konzeption eines Ausstellungs- und Dokumentationszentrums in Gäufelden-Tailfingen umgesetzt. Die Ausstellung wird im Juni 2010 eingeweiht, zusammen mit einem Mahnmal auf dem Gelände. Gleichzeitig entsteht im Frühjahr 2010 ein Gedenkpfad. Auf dem Friedhof Unter den Linden in Reutlingen (und auf dem Friedhof in Gäufelden-Tailfingen) wird eine Tafel mit den Namen der Opfer angebracht. Träger des Projektes: Gegen Vergessen/Für Demokratie e.V. Sektion Böblingen-Herrenberg-Tübingen. Vorschlag: Birgit Kipfer 71116 Gärtringen, kipfer.rohrau@t-online.de (MdL, AnStifterin). Infos: www.zeitreise-bb; http://www.smg.de/projekte/gk

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