Stuttgarter Friedenspreis 2010
Vorschlag: 04. Werner Baumgarten, Vorsitzender AK Asyl

04. Werner Baumgarten, Vorsitzender AK Asyl
steht im Spannungsfeld zwischen Menschenrechten, deren Umsetzung in praktische Tagesarbeit und der Fürsorge für den einzelnen Flüchtling. Er leistet seit vielen Jahren eine herausragende Arbeit für Frieden und Verständigung „vor Ort“. Für Flüchtlinge und Asylanten zu arbeiten, heißt auch, Forderungen an Politik und Gesetzgeber zu stellen. Pfarrer Baumgarten und der AK Asyl fordern: Uneingeschränkte Arbeitserlaubnis für Asylbewerber; Dezentrale Unterbringung in menschenwürdigen Wohnungen; Rücksicht auf kulturelle/religiöse Zusammengehörigkeit; Recht auf Kindergarten- und Schulbesuch; Integrations- und Beschäftigungsangebote; Anerkennung der Rechte sog. „Illegaler“; Anerkennung von Folter als Asylgrund; Tolerantes Zusammenleben von Deutschen und Ausländern; Aufhebung der Residenzpflicht. Mit der Aktion „Lampedusa“ fordert der AKA, leerstehende Unterkünfte wenigstens übergangsweise für notgelandeten Flüchtlinge zur Verfügung zu stellen, um die unmenschlichen Zustände der europäischen Flüchtlingspolitik zu mindern. Der AKA organisiert gemeinsam mit seinen vielen durch Sprache und Kultur unterschiedlich „georteten“ Asylbewerbern Veranstaltungen und Treffen, in denen sie öffentlich zu Wort kommen und ein Stück ihrer Heimat, Kultur und Wertvorstellungen präsentieren. Werner Baumgarten stellt sich als Ideengeber und Motor in den Dienst dieser Arbeit, zu der der jährliche Asylausflug, der Tag des Flüchtlings uvm gehören.
Baumgarten ist weit über die Stadt hinaus ein geschätzter und gefragter Fachmann, Redner, Ratgeber und Diskussionsteilnehmer. Jeder Hilfesuchende erhält Begleitung, Hilfe, Aufklärung und Motivation für den Alltag. Konflikte zwischen gesellschaftlichen Gruppen abzubauen und zum gegenseitigen Verstehen beizutragen, ist praktische Friedensarbeit, die Werner Baumgarten seit 30 Jahren erfolgreich leistet. In diesem Jahr wird er 60. Vorschlag + Infos: Sprecherrat AK Asyl, 07112264694-0001@t-online.de

Das ist Ihr Wahlzettel
Wahlberechtigt sind alle AnStifterInnen sowie die Partner-Initiativen der AnStifter. Bitte den
Stimmzettel heraustrennen und einsenden (Post, Fax). Oder Sie wählen mittels der weiter unter befindlichen Kommentarfunktion. Oder Sie geben Ihre Stimmen per eMail ab (kontakt@die-anstifter.de)

Jedes Menschel (AnStifterIn) hat 3 Stimmen. Sie können einem Vorschlag alle 3 Stimmen geben oder Ihre
Stimmen auf zwei oder drei Vorschläge verteilen.
O 3 Stimmen für Vorschlag Nr. ____ oder
O 2 Stimmen für Vorschlag Nr. ____ und
O 1 Stimme für Vorschlag ___ oder je 1 Stimme für einen der drei Vorschläge

O Und falls Sie eine „Friedens-Bedarfsgemeinschaft sind – zwei Personen –
können Sie auf einem Wahlzettel 6 Stimmen abgeben.

Bitte Name / Vorname deutlich angeben: _______________________________

Mit einer eMail
können Sie das Prozedere formlos auch eingeben, aber namentlich kennzeichnen.