Stuttgarter Friedenspreis 2010
Vorschlag: 02. Gregoire Ahongbonon, Befreier der Kettenmenschen in Westafrika

02. Gregoire Ahongbonon, Befreier der Kettenmenschen in Westafrika
Das Leid psychisch kranker Menschen ist nirgendwo so groß wie in Westafrika. Zehntausende werden in den Dörfern der Elfenbeinküste und dem Benin in Verließe gesperrt oder an Baumwurzeln gekettet. Sie leiden unter Demenz, Schizophrenie u.v.a. seelischen Krankheiten. Die Gesellschaft hat Angst vor ihnen. Die Gesunden glauben, die Kranken seien von Dämonen befallen. Die „Irren“ von den Ketten zu schneiden, trauen sich nur wenige. Sie zu berühren, gar zu umarmen und Tausenden eine neue Heimat zu geben, so verrückt ist in Westafrika nur ein einziger – Gregoire Ahongbonon. Der Laienprediger und Direktor der katholischen Vereinigung St. Camille de Lellis sammelt die psychisch Kranken auf seinen Reisen ein, fährt im Geländewagen in die Dörfer und Städte, um der Kettenseuche ein Ende zu bereiten. Er betreibt 10 Zentren, vier weitere im benachbarten Benin. Sie sind Kranken-station, Ersatzfamilie und Zufluchtsort zugleich, in knapp zwei Jahrzehnten boten sie 15 000 Menschen Unterschlupf, momentan leben dort 1150. Es gibt Essen, Psychopharmaka und viel Zuneigung kostenlos. Die Kranken werden stabilisiert und wenn möglich nach einigen Monaten wieder in ihre Dörfer re-integriert. Die Projekte sind chronisch unterfinanziert. Gregoire Ahongbonon hat 2008 den Internationalen Antoniuspreis in Padua erhalten. Unterstützt wird Gregoire Ahongbonon vom Reutlinger Freundeskreis St. Camille (www.st-camille.com), der Medikamente finanziert. Gegründet wurde der Freundeskreis vom Focus-Journalisten Wolfgang Bauer.
Unterstützer in der Schweiz: www.fondazione-st-camille.org. Kanada: www.amis-st-camille.org

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2 Gedanken zu „Stuttgarter Friedenspreis 2010: Vorschlag: 02. Gregoire Ahongbonon, Befreier der Kettenmenschen in Westafrika

  1. Hallo, ich stimme für
    Gregoire Ahongbonon
    und seiner Initiative für Kettenmenschen
    Herzliche Grüsse
    Hanjo Walter

    1. Sehr geehrter Hr. Walter, der Preisträger des Stuttgarter Friedenspreises 2010 ist bereits gewählt. Es handelt sich um den „Asylpfarrer“ Werner Baumgarten. Trotzdem vielen Dank für Ihre Stimme.

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