Stuttgarter Friedenspreis 2010
Vorschlag: 01. Mumia Abu-Jamal – die Stimme der Entrechteten

01. Mumia Abu-Jamal – die Stimme der Entrechteten
Mumia Abu-Jamal, Journalist und Bürgerrechtler, sitzt seit 28 Jahren in Todeszelle in den USA. Die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs, seinen Fall an das Bundesberufungsbericht zurück zu verweisen, bedeutet nur: Todesstrafe oder lebenslängliche Haft ohne die Chance einer vorzeitigen Entlassung. In einem äußerst kontroversen Prozess wurde er 1982 wegen des angeblichen Mordes an einem weißen Polizisten zum Tode verurteilt. Es gab zahlreiche Indizien und auch zwei juristische Anhörungen, die auf Unregelmäßigkeiten und illegale Beeinflussung (z.B. der BelastungszeugInnen) hinweisen. So haben Menschenrechtsorganisationen gravierende, rassistisch motivierte Verfahrensmängel aufgedeckt, die zu seiner Verurteilung geführt haben. Seitdem ist der Prozess von Mumia Abu Jamal exemplarischer Ausdruck für Rassismus und staatliche Willkür in den USA und beispielhaft für Tausende. Die Todesstrafe richtet sich gegen die Armen – mehr als 90% der Gefangenen sind arm. Mumia ist politischer Aktivist; er setzt sich für die zum Tode verurteilten Menschen in den Todestrakten der Welt ein. Trotz Isolation im Todestrakt hat er Bücher, unzählige Schriften und Kolumnen verfasst und ist Symbol im Kampf gegen die Todesstrafe, international unterstützt einer Solidaritätsbewegung und vielen Prominenten. Mit der Verleihung des Stuttgarter Friedenspreises an Mumia Abu Jamal würde nicht nur sein Engagement gegen die Todesstrafe gewürdigt, es würde auch ein Zeichen unmittelbarer Solidarität gesetzt. Mehr: www.mumia-hoerbuch.de

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