Stuttgart 21
Dipl.Ing. Peter Dübbers: Liebe Freunde des Stuttgarter Hauptbahnhofs!

Am 29. Januar 2010 habe ich als Enkel von Paul Bonatz und Vertreter der Erben die Urheberrechtsklage gegen den Teilabbruch des Bonatz-Baus beim Landgericht Stuttgart einreichen lassen – trotz aller Angebote der DB AG, mit einer Stiftung und Ähnlichem nach dem Abbruch das Andenken an Paul Bonatz zu bewahren. Am 22. April 2010 findet die erste mündliche Verhandlung im Landgericht statt.
Wir können zwar mit dieser Klage den Baubeginn nicht aufhalten. Das wäre nur mit einer „einstweiligen Verfügung“ zu erreichen, die aber bei negativem Gerichtsentscheid Schadenersatzforderungen der DB AG in Millionenhöhe nach sich ziehen würde, also für uns nicht in Frage kommen kann. Wir können aber im Falle eines Erfolgs in erster Instanz vor Abbruch der Seitenflügel zusätzlich einen großen öffentlichen Druck auf alle für Stuttgart 21 Verantwortlichen ausüben.
Wir können mit der Urheberrechts-Klage auch nicht den Tiefbahnhof verhindern, da sich das Urheberrecht nur auf den Bonatz-Bau, nicht auf seine Funktion beziehen kann, und eine Unterfahrung der Seitenflügel und des Schlossgartens technisch durchaus möglich ist. Das Gerichtsverfahren gegen die DB wird, wenn es über drei Instanzen geht, mit allen begleitenden Aufwendungen ca. 250.000 EUR kosten. Das ist zu viel, um von den Bonatz-Erben alleine zu Gunsten aller Freunde des Baudenkmals Stuttgarter Hauptbahnhof und des Schlossgartens Stuttgart getragen zu werden.
Gleichzeitig mit der Klage habe ich ein Unterstützer-Konto mit einem Sockelbetrag von 25.000 EUR eröffnet und am 08.02.2010 erstmals diesen Aufruf veröffentlicht.
In den ersten 6 Wochen haben bereits 250 Bahnhof-Freunde mit Beträgen von 5 bis 2.500 EUR zusammen 34.500 EUR zur Finanzierung der Klage beigetragen (im Schnitt 138 EUR je Unterstützer).
Ein hoffnungsvoller Anfang – die Aktion muss jedoch weitergehen! Je mehr Menschen sich beteiligen, umso größer ist die Chance für jeden Einzelnen, evtl. einen erheblichen Teil seines Beitrags zurück zu erhalten!
GLS-Bank (Gemeinschaftsbank für Leihen und Schenken)
BLZ: 430 609 67
Konto: 74 85 61 01
Kontoinhaber: Peter Dübbers – Treuhandkonto Bonatz-Bahnhof
Verwendungszweck: »Bonatz-Bahnhof«
Hinweis: Da es sich leider nicht um steuerabzugsfähige Spenden, sondern um Darlehen bzw. Schenkungen handelt, müsste ein Unterstützer ggf. seinen Beitrag um die entgangene Steuer-Ersparnis kürzen. Beim Empfänger würde keine Steuer anfallen, da die Freibetrags-Obergrenze für Schenkungen je Einzelperson bei 20.000 EUR liegt.
Über die eingehenden Unterstützungs-Beträge und die Ausgaben für das Gerichtsverfahren (und alle vorbereitenden und damit zusammenhängenden Aufwendungen) wird gewissenhaft Buch geführt und auf Wunsch jederzeit Auskunft gegeben.
Rückzahlung: Bei Beträgen ab 50 EUR kann auf Wunsch eine Darlehens-/Schenkungs-Vereinbarung ausgefertigt werden mit der Maßgabe, bei geringerem Bedarf den „Überschuss“ anteilmäßig zurück zu erstatten. Wichtig dafür ist parallel zur Banküberweisung die Mitteilung der genauen Post- oder E-Mail-Adresse.
Allen Unterstützern – ob mit kleinen oder
großen Beiträgen – danke ich im Voraus
sehr herzlich!
Dipl.Ing. Peter Dübbers

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