Protokoll
Redaktionstreffen am 22.04.2010

Trotz der in meiner Erinnerungsemail angegebenen falschen Zeit waren doch alle, die da waren, pünktlich um 19.00 Uhr da: Beate, Hans, Monika, Thomas und ich. Die allgemeine Bewertung der letzten Sendung haben wir so zusammengefasst, dass das Chaos im Studio möglicherweise draußen vor den Lautsprechern nicht so wahrgenommen wurde, dass es aber trotzdem sinnvoll wäre, weniger Chaos zu produzieren und etwas disziplinierter die Sendung anzugehen. Also, weniger Sendelöcher, weniger Papierrascheln, weniger Hintergrundgeräusche! Kritisch wurde aber auch der stille, nur an der Wand hängende Flokati-Teppich erwähnt, dem übereinstimmend Schuld an dem einen oder anderen Hustenreiz gegeben wurde.

Zu den einzelnen Beiträgen merkten wir an, dass Rahel Sanzara (Monika) zwar gut vorgestellt wurde, dass aber die Lesung der längeren Textstelle aus dem Buch „Das verlorene Kind“ als Gute-Nacht-Geschichte nicht so ideal war. Die Gute-Nacht-Geschichte sollte irgendwie einen anderen Charakter haben. Beate versucht es beim nächsten Mal mit einem Gedicht von Karl Kraus.

Der Beitrag über die Deutsche Bank (Helmut) wurde einhellig was das Thema angeht positiv bewertet, dem Beitrag habe es jedoch etwas daran gefehlt, „die Sache auf den Punkt zu bringen“. Eine weniger komplexe Darbietung hätte der Angelegenheit gut getan.

Ähnlich wurde der Beitrag zu der kleinen Unternehmerin bewertet (Beate). Einerseits wurden in dem Beitrag Dinge gesagt, die man eigentlich schon wußte, während andererseits über den Gewerbesteuerstreik zu wenig gesagt wurde. Das kurze Gespräch mit dem Moderator (das war ich) im Anschluss an den Beitrag ging schon in die richtige Richtung, hätte aber noch etwas besser vorbereitet sein können.

Der Rahmenbeitrag mit Hans (Kultur für Menschen mit Demenz) fand übereinstimmend Zustimmung, was natürlich – so wurde festgestellt – auch an dem interessanten Thema, der Stimme von Hans und der allgemeinen Betroffenheit lag.

Zusammenfassend kamen wir überein, dass wir gegenseitig etwas mehr auf unsere Beiträge achten wollen und es nicht sein soll, dass jeder „seinen“ Beitrag macht und die anderen dies zu schlucken haben. Anmerkungen, Hinweise, Kritik sollten aber immer solidarisch und respektvoll sein.

Die grobe Planung für die nächste Sendung sieht ungefähr so aus:

Beitrag zum Demenzthema (Hans) ca. 10’00
Beitrag zur Bundeswehr an Schulen (Helmut) ca. 5’00 (?)
dazu evtl. die Vorstellung entsprechender Musik oder eines Musiker, der/die sich gegen Krieg äußert (Proletenpassion, Degenhardt, Biermann…) (Thomas) ca. 10’00
kurzes Gespräch über Bundeswehr ca. 5’00
Vergessene Schriftstellerinnen: Jo Mihali (Monika) ca. 10’00
das Senden der Anderen: italienische Redaktion des FRS (Burkhard) ca. 8’00
Als Studiogast und Rahmenbeitrag am liebsten eine Person einer AnStifter-Initiative (oder Smu Reblaus, der sicher was zu erzählen hätte……)

Nutzt bitte eifrig die Kommentarfunktionen dieser Website, um Eure Meinung oder Anmerkungen zu schreiben. Die nächste Redaktionskonferenz ist sehr kurz vor der nächsten Sendung.

Gruß, Burkhard.