Mitschnitt der Verleihung des Stuttgarter Friedenspreises an Edward Snowden

Cams21 hat sich freundlicherweise um den Live Stream der FriedensGala gekümmert. Die Rede von Edward Snowden haben wir mittlerweile mit Untertiteln versehen.



11 Gedanken zu „Mitschnitt der Verleihung des Stuttgarter Friedenspreises an Edward Snowden

    1. Bei mir auch! Ich habe extra ein Aufkleber vor meiner Tür „Ein Bett für Snowden“ Wobei er wohl wie Doris sagte nicht sicher wäre in der BRD.

  1. Ich würde ihm nicht raten bei mir oder sonstwo in der BRD zu übernachten, da ich Bedenken hätte, dass er in die USA ausgeliefert wird. Ev. revidieren ja unsere Freunde in den USA Ihre Meinung noch, wenn sie einsehen, dass er in der Welt doch Anerkennung bekommt und nicht unter Strafe gestell wird.
    Doris

  2. Ich würde Edward Snowden auch Asyl und auch ein Platz bei uns anbieten. Doch unsere Politiker sind feige und arbeiten mit den USA Geheimdiensten zusammen.
    Aber Edward Snowden ist für mich ein Mutiger und würdiger Träger des Friedenspreis.

  3. Meine Hochachtung für die Verleihung dieses Preises an Edward Snowden. Wenn Sie diese Verleihung selbst ernst nehmen, dürften Sie keine „Social medias“ nutzen. Lesen Sie dazu in seinem Buch „No place to hide“, wie diese von der NSA instrumentalisiert bzw. gekauft sind.

  4. Da war über daily kos auf news2share ein Kommentar zum hack der KuKluckKlan-site durch anonymus…..crime isn’t the answer…: damit meinten die den hack.
    Ich konnte nicht an mich halten folgenden Kommentar zu posten :
    „..some day you will learn that there are people whose intelligence is that low that they never understand human speech/behavior/empathy. It’s a pity –: those people you only can convince with their very own behaviour .
    may be you’ll learn too, that this species has his native land — his habitat — mainly in the US !!
    Vietnam/Al Ghuraib/Guantanamo/Creationism is in the heart of US.
    Its a hard work recognizing democats/christian people/human rights and so on in the US.
    The only democrat i can see in the moment is mr edward snowden
    best wishes from out of the old europe.
    ( but i think this is pointless any more )

  5. I got what you mean , thanks for putting up.Woh I am lucky to find this website through google. „Wisdom doesn’t necessarily come with age. Sometimes age just shows up by itself.“ by Woodrow Wilson.

  6. Was für ein geistiger Unrat! Snwoden hat bei einem der größten Spionagedienste der Welt angeheuert und dann herausgefunden, dass dieser Spionagedienst doch tatsächlich spioniert? Meine Güte, was für eine Leistung! Und für die Zukunft: Alles was technisch möglich ist, wird auch zukünftig durch die Spionagedienste genutzt! Nicht nur von der NSA, sondern von allen Spionagediensten dieser Welt. Wer sich davor schützen möchte, möge sich in seinem Keller einmauern und warten, bis er verhungert. Eine andere Möglichkeit, den Spionagediensten zu entkommen, gibt es de facto nicht (außer zu akzeptieren, dass man selbst für die Spionagedienste absolut uninteressant ist, wenn man nicht gerade dem organisierten Verbrechen zugehörig ist oder einen Anschlag auf den Frankfurter Flughafen plant!)…

    1. Lieber Tobias Hoeffer,

      Snowdens Leistung ist nicht zu unterschätzen, da er uns vor Augen geführt hat, dass die Geheimdienste uns deutlich stärker überwachen als dies die größten Verschwörungstheoretiker vermutet hätten.

      Ihre Sichtweise entspricht dem üblichen „Wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu befürchten“, das bei jeder neuen Überwachungsmaßnahme als Argument angeführt wird. Leider ist es ziemlich kurzfristig gedacht, da niemand weiß, was er oder sie in Zukunft zu verbergen haben könnte und welche Verhaltensweisen gesetzlich sanktioniert sein werden, die wie vielleicht heute noch als selbstverständlich ansehen.

      Bei der Vorratsdatenspeicherung fing es mit „Terrorismus“ an; mittlerweile sind bei bei „Einbrüchen“ angelangt. Durch Methoden wie Precrime kann jede/r und sei er oder sie noch so unschuldig in die Fänge des Staates geraten.

      Bei staatlichen Trojaner sind wir – zumindest beim italienischen Hacking Team – soweit, dass Vorwürfe zu Kinderpornografie quasi standardmäßig auf jedem angegriffenen Rechner platziert werden können.

      Ich kenne Menschen, die schon jetzt ihr Verhalten ändern. Die Unterschriftenlisten nicht mehr zeichnen, da sie bei bestimmten Themen in der Zukunft staatliche Repression oder geringere Chancen bei Jobs befürchten. Insofern schränken schon die bisher bekannten Überwachungsmaßnahmen unser durch die freiheitlich-demokratische Grundordnung garantiertes Recht durch Scheren in den Köpfen ein.

      Die Entscheidung, die wir treffen müssen, ist eine rein politische: Wie sind Freiheit und Sicherheit abzuwägen? Welche Einschnitte sind wir als Gesellschaft bereit hinzunehmen, für welchen vermeintlichen Sicherheitsgewinn?

      Natürlich sind die hierzulande vorhandenen Kontrollmaßnahmen für die meisten Sicherheitsbehörden absolut unterentwickelt und begünstigen dadurch einen Wildwuchs bei den Klandestinen. Wenn wir uns aber endlich dazu durchringen könnten, Polizei und Geheimdienste sinnvoll und demokratisch zu kontrollieren, wären wir schon einen großen Schritt weiter. Dann käme vielleicht noch nicht einmal ein Herr Maaßen als Chef des Bundesamts für „Verfassungsschutz“ auf die Idee, eine umfangreiche Überwachung der sogenannten sozialen Medien anzustreben. Dann müssten wir uns ggf. noch nicht einmal mit einer Terrororganisation wie dem NSU herumschlagen, der jahrelang von den deutschen Inlandsgeheimdiensten gedeckt und gepäppelt wurde.

      Komplett zu kontrollieren sind Geheimdienste sicherlich nie und so müssen wir uns auch die Frage stellen, ob sie wirklich Bestandteil einer freien und demokratischen Gesellschaft sein können.

      Herzliche Grüße

      Fritz Mielert

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.